19.06.2019 – Von Montreal nach Cobourg

Auch hier zeigen wir wieder ein gutes Gespür für die Auswahl unseres Nachtplatzes.
Als wir uns irgendwann gegen Mitternacht in die Federn kuscheln, wird es auf dem Parkplatz des angrenzenden Einkaufszentrums laut, – Bauarbeiter rücken an, es klappert rasselt und zischt, ein Generator brummt laut vor sich hin, – die Parkflächen kriegen heute Nacht mal eben neue Striche aufgemalt, – naja irgendwann schlafen wir trotzdem.

Auch heute scheint die Sonne schon früh durch die Fenster und haut uns raus, so gehen wir auch wieder recht früher auf die Piste.
Weiter auf der 20, die Navigation ist eigentlich super einfach, immer am St.-Lorenz-Strom entlang Richtung Toronto.

Zu berichten gibt es heute eigentlich Nichts, – alles ist wie gestern, – Wetter, Landschaft, Lust und Laune, – die Gegend ist ziemlich eintönig.
Oh ja, gibt doch was, – ein Stück hinter Montreal verlassen wir die frankophone Provinz Quebec und kommen in die, nun wieder englischsprachige, Provinz Ontario.
Die Sprache ändert sich, – jetzt sind auch die Schilder wieder zweisprachig, – in Quebec gabs nur Französisches, – die Autos haben wieder zwei Kennzeichen, – entlang des Highway gibt es wieder „Raststätten“, – der Spritpreis ist anfänglich höher als in Quebec, weiter südwestlich ändert sich das allerdings und Benzin und Diesel sind billiger.

Heute gibts außer der vorbeiziehenden Landschaft gar nichts anzuschauen, so machen wir Strecke.
Schon seit dem Nachmittag führt uns der Highway immer parallel zum Ontariosee, nur zu sehen kriegen wir ihn bisher nicht, – als es Zeit wird, einen Nachtplatz zu suchen, entdecken wir die Hinweisschilder nach „Cobourg“, das ist doch was für uns und direkt am See.
Wir fahren hin, direkt am Hafen, der „Marina“, stellen wir uns in den Schatten halbhoher Bäume neben einem parkähnlichen Gelände mit Blick auf den See und die kreuzenden Segelschiffe, – schön ist das hier, und nette, freundliche Menschen wohnen im Städtchen, viele gehen am Abend noch eine Runde am See spazieren, – mit einigen haben wir eine nette Unterhaltung. ( N 43° 57′ 18.6″ W 078° 10′ 08.7″ )
Wir drehen auch noch eine Runde am See entlang, wirklich schön, – Gaststätten, Eiscafe, – schöne Appartmenthäuser, – parkähnlich die Anlage um den Yachthafen mit Blumenrabatten und Ruhebänken und weiter drüben ein Campingplatz und der weitläufige Badestrand der Stadt.

Tagesetappe:     420 km                    Gesamtstrecke:     3.235 km

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