02.07.2019 – Von Steinbach über Winnipeg nach Carberry

Heute ist erst mal Einkaufen angesagt, Steinbach hat die allgegenwärtigen Supermärkte, die Gelegenheit nehmen wir mit.

So ist es schon fast Mittag, als wir zurück auf den Trans-Canada-Highway 1 kommen und immer nach Westen fahren.
Die Landschaft hier in Manitoba ist so komplett anders, die Natur weitgehend zurückgedrängt, – Kulturlandschaft halt, – so weit das Auge reicht sind Felder zu sehen, – gelbblühender Raps, Mais und hier auch die so typischen Weizenfelder, – Riesenfelder, oft einige Kilometer lang und einen Kilometer breit, bretteben, – dort kommen die Monstermaschinen zum Einsatz, die wir beim Vorbeifahren auf den Ausstellungsflächen der Landmaschinenhändler gesehen haben.

Nach einigen Kilometern erreichen wir die Mitte Kanadas, allerdings nur in Ost-West-Richtung, – ein kleines Denkmal am Highway erinnert daran.
Jetzt fahren wir schon fast 6.000 Kilometer und sind gerade mal in der Mitte angelangt, – Kanada ist wirklich riesig !

Einige Kilometer weiter erreichen wir Winnipeg, – die Stadt schenken wir uns, – allerdings führt der Highway mittendurch, und das tun wir uns schon an, mal einfach schauen, wie das dort so aussieht.
Nun, – ein Highlight ist es nicht, – Großstadt halt, – wie die so sind, – eher nicht schön, – große Gebäude, eng beieinander, Gewerbe, Märkte, mehrspurige Straßen, – Moloch, – im Vorbeifahren sehen wir ein paar wenige historische Gebäude, einen schönen Park, – und das wars dann schon.

Weiter gehts nach Westen, – auch hier bleibt das Landschaftsbild, – ewig große Felder, irgendwo dazwischen die „Farmen“, die hier eher aussehen, wie kleine Fabrikanlagen mit einer Vielzahl von Silotürmen, – große LKW´s stehen oft dabei, wir sehen vereinzelt sogar Gleisanschlüsse, – auf dem Highway sind unzählige Silo-Trucks unterwegs, – von hier aus wird Getreide in die ganze Welt verschickt.

Gegen Abend, etwa 40 Kilometer vor Brandon verlassen wir den Highway und gehen auf die Suche nach einem Nachtplatz.
Hinter dem Dörfchen Carberry, neben einem kleinen Wäldchen finden wir einen schönen und ruhigen Platz.
In Sichtweite ist ein riesiger Gewerbebetrieb, – „McCain“ steht dran, – ja das sind die Pommes Frit(tz)en, – ein mächtiges Gelände, – naja aber irgendwie passt es den Securityleuten von „McCain“ wohl nicht, daß wir hier stehen, (was die wohl zu verbergen haben ?) – sie sind der Meinung, daß das hier draussen noch Firmengelände sei, – naja, ziehen wir eben noch ein Stück weiter, im Dörfchen am Sportplatz finden wir einen kleinen, ruhigen Stellplatz ( N 49° 52′ 04.9″ W 099° 21′ 09.5″ ).

Tagesetappe:     273 km          Gesamtstrecke:     6.089 km

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