30.07.2019 – Vom Gerstle River nach Fairbanks

Der Elchbulle kommt leider nicht mehr zurück, – der Regen schon ……

…..allerdings erst, nachdem wir uns am Morgen von unseren Nachbarn verabschiedet haben, sie leben in Californien und haben uns eingeladen, sie zu besuchen, wenn wir im November dort vorbeikommen. Klar doch, machen wir.

Wir fahren hinaus auf den Alaska Highway und weiter nach Norden.
Im 25 Kilometer entfernten Delta Junction steht Milepost 1422, der letzte des Alaska Highway, er endet hier in Delta Junction, obwohl er eigentlich noch bis Fairbanks weitergeht, er heißt allerdings Richardson Highway, weil es ihn schon vor dem Bau des Alaska Highway gegeben hat. Nunja, …..
Dann fahren wir weiter Richtung Fairbanks.

Doch zunächst passieren wir das Städtchen „North Pole“ und hier ist schon wieder Weihnachten, – ganzjährig !
Vielen Kindern auf der Welt erzählen die Eltern, daß der Weihnachtsmann am Nordpol zu Hause sei, was die Kinder für bare Münze nehmen und ihre Weihnachts-Wunschzettel an den Weihnachtsmann in North Pole schicken. Dort kommen sie tatsächlich an und werden auch bearbeitet, – naja, erfüllt werden sie wohl nicht werden.
Jedenfalls hat man dort einen 12 Meter hohen Weihnachtsmann, den ganzjährigen Christbaum und das „Santa Claus House“ errichtet und alles weihnachtlich dekoriert. Drinnen ist ein megagroßer Shop, in dem es alles zu kaufen gibt, was irgendwie mit Weihnachten zu tun hat, – ganzjährig natürlich.

Das Wetter ist sehr wechselhaft heute, von Starkregen bis zu strahlendem Sonnenschein ist alles dabei, es wechselt im Halbstundentakt.

Die Gegend zwischen Delta Junction und Fairbanks scheint wesentlich dichter besiedelt zu sein, als wir dies aus dem Norden Kanadas gewohnt sind, entlang des Highway stehen auffällig viele kleine Häuser in den Wäldern, – top gemähte Rasen verraten dies, oder dort, wo die Häuser nicht zu sehen sind, reihen sich die Briefkästen an der Straße entlang.
Hier ist die „Kornkammer“ Alaskas, – in der Tat wird hier Landwirtschaft in größerem Stil betrieben, – Rinderzucht, – aber auch Getreide und Kartoffeln werden angebaut, – sollte man nicht glauben, daß so was auf den Permafrostböden möglich ist, – aber geht offensichtlich.

Als wir am späten Nachmittag in Fairbanks eintreffen, hat sich das Wetter für Sonnenschein entschieden, 20 Grad sind es nun auch geworden, – geht doch.
Wir fahren das Einkaufszentrum am Stadtrand an und füllen mal wieder unsere Vorratsschränke auf, den letzten Supermarkt hatten wir vor 2 Wochen. Es wird spät darüber.
So bleiben wir wieder mal bei Walmart auf dem Parkplatz stehen, wie vielleicht 20 andere Mobile auch. ( N 64° 51′ 29.2″ W 147° 41′ 20.8″ )

Tagesetappe:     205 km          Gesamtstrecke:     12.948 km

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