31.10.2019 – Durch den Arches Nationalperk

Der heutige Wetterbericht: Etwas gemäßigter. Die Nacht war minus 9 Grad kalt, der Morgen noch minus 5 und als die Sonne über den Berg kommt, verlassen wir den Minusbereich, bis zum Nachmittag werden es immerhin 4 Grad plus, – der Wetterbericht verspricht, daß es täglich wieder ein wenig wärmer wird. Wir hoffen es.

Gegen 10.30 Uhr fahren wir los, zunächst in die Stadt hinein, mal wieder zu Hause anrufen, dann gehts hinüber zum Eingang des „Arches Nationalpark.“
Wir haben die letzten Tage und Wochen schon so viele „Steine“ gesehen, die Erwartungen an „Neues“ sind nicht sehr hoch, das bisher Gesehene ist kaum zu toppen.
Doch jede Landschaft ist anders, jeder Park hat seine Eigenart, alles ist auf seine eigene, andere Art wieder schön, – so auch der „Arches Nationalpark“.

Eine etwa 30 Kilometer lange Asphaltstraße führt quer durch den Park, die Landschaft ist zauberhaft, abwechslungsreich und ständig für eine Überraschung gut.
Hochaufragende, rotbraune Felswände, gleich zu Beginn, – immer wieder weite Wüsten in den verschiedensten Ausführungen.
Die Besonderheit dieses Nationalparks sind die „Arches“, die natürlichen Felsbrücken, – durch Erosion und Unterspülung haben sich im Lauf von Jahrmillionen imposante Steinbögen gebildet, mal freistehend, mal in eine Felswand integriert, öfters auch mehrere neben- oder hintereinander.

Entlang der Straße sind reichlich Haltebuchten, um die Panoramen und „Arches“ ausführlich bewundern zu können, Einige sind von der Straße aus zu sehen, manche durch eine kurze Wanderung zu erreichen, ganz am nördlichen Ende der Straße gibt es dann einen „Trail“, über den man noch einmal eine Vielzahl dieser imposanten Bögen draußen in der Wüste erreichen kann, allerdings muß man dann schon mindestens 3 bis 11 km wandern, um dort hin zu kommen.

Wir begnügen uns mit den kurzen Wanderungen, in der Summe sind das auch einige gelaufene Kilometer.

Anfänglich sind noch die imposanten Sandsteinformationen zu bestaunen, riesige Mauern, Türme, tempelartige Gebilde, – rotbraun stehen sie in der Morgensonne, die Natur ist ein großartiger Architekt. Andernorts die steil aufragenden Finger, oft mit schweren Steinen als Abdeckung, manchmal sogar andersfarbig, – wieder andere Säulen balancieren riesige Steine in schwindelnder Höhe, „Balanced Rocks“, – unglaublich, daß sich diese tonnenschweren Brocken so in der Schwebe halten können.

Dann sehen wir die ersten „Arches“, – hier beginnt das Areal.
Über viele Kilometer verteilt stehen „North -“ und „South Window“, „Double Arch“, „Delicate Arch“, „Sand Dune Arch“, „Broken Arch“ und zuletzt der „Skyline Arch“, sie reihen sich hintereinander, immer wieder ein paar Kilometer Fahrt und einen kurzen Spaziergang dazwischen, sie sind herrlich anzuschauen, von gewaltiger Größe, in immer wieder anderen Formen und Farben.
So verbringen wir den gesamten Tag, – gegen Abend fahren wir zurück nach „Moab“, unsere Vorräte auffüllen.

Am Nachmittag haben wir Marion und Peter mit ihrem blauen Iveco wiedergetroffen, die wir vor fast 3 Monaten in Kennicott / Alaska kennengelernt haben, sie stehen ein paar Kilometer weiter nördlich auf einem freien Stellplatz an der „Willow Creek Road“, dort fahren wir später auch hin und suchen uns einen Nachtplatz. ( N 38° 41′ 47.7″ W 109° 40′ 30.9″ )

Tagesetappe:      124 km          Gesamtstrecke:      32.276 km

 

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