06.11.2019 – Vom Valley of the gods nach Cortez

Auch diese Nacht ist wieder mucksmäuschenstill, – sternenklar, mit jetzt schon ziemlich hellem Mondschein, – leichten Frost bringt sie wieder mit sich.

Naja, doch nicht so einfach mit dem Aufstehen, – irgendwie sind wir total durcheinander, – heute übernimmt Aspros das „fröhliche Wecken“, – offensichtlich haben wir beide irgendwie verpennt, – irgendwann wird es sich hoffentlich renken.
So wird es heute ein wenig später, erst gegen 10.30 Uhr fahren wir los.

Die echten Highlights haben wir in den letzten 2 Wochen erlebt, alles kann nicht Spitze sein, aber die kleinen Ziele haben sicher auch ihren Reiz.
So machen wir heute erst mal eine kleine „US-Bundesstaaten-Rundreise“, – wir starten in „Utah“, kommen dann nach „Colorado“, dann nach „New Mexico“, dann nach „Arizona“, wieder „Utah“, „New Mexico“ und letztendlich wieder zurück nach „Colorado“.
„Wie ? – ob wir Langeweile hätten ?, Nein ! – auf keinen Fall“, – das Ganze ist ziemlich einfach erklärt.
Hier gibt es das einzige „Vierländereck“ auf dem gesamten amerikanischen Kontinent, – hier in der Wüste hat man irgendwann die Grenzen einfach mit dem Lineal in Form eines + gezogen, so stoßen jetzt die 4 Bundesstaaten „Utah“, „Colorado“, „New Mexico“ und „Arizona“ an einem Punkt zusammen.
Also hat man hier ein kleines Denkmal gesetzt, beschwört auf Granittafeln den Frieden, macht ein wenig touristisches Tohuwabohu drumrum, stellt ein Kassenhäuschen hin, nimmt 5 USDollar Eintritt und viele fahren hin.
Auch wir, – das Foto lassen wir uns nicht entgehen, jeder darf sich mal „geviertelt“ auf der im Boden eingelassenen Granitplatte niederlassen und läßt sich ablichten. Warum nicht ? Irgendwie witzig.

Wir starten am Morgen im „Valley of the gods“, fahren auf die 162 bis zum Örtchen „Bluff“, dort wollen wir mal wieder unsere Internetangelegenheiten erledigen, wird aber nichts, Internet schläft noch, – also weiter, hinüber nach „Colorado“, dort geht die 162 als 41 weiter, wir biegen auf die 160 und landen dann am „Four Corner Point“.
Nach unserer Fotosession fahren wir einmal im Kreis drumherum, also in knapp 2 Minuten durch 4 Staaten, – dann wieder auf die 160 und die 491 nach Norden bis „Cortez“. Auf der 491 ist reichlich viel Verkehr, viele Trucks sind unterwegs, ganz ungewohnt, – auf unserer Fahrt durch die vielen Attraktionen der letzten Tage haben wir eigentlich gar keine gesehen.

Die Landschaft bleibt sehr trocken, – Wüste, Steine, Felsen, auch hier immer wieder interessante Felsformationen und kleinere Canyons. In dieser Gegend wird Öl gefördert, immer wieder stehen Förderpumpen und Tanks in der Landschaft. Erst später, kurz vor „Cortez“ endet die Wüste, zuerst ein wenig bewirtschaftetes Prärienland, dann Landwirtschaft, überall Bewässerungsanlagen, der „San Juan River“ machts möglich, und schon wird die Gegend auch belebter, einzelne Häuser tauchen auf, bald auch kleine Ortschaften, Gewerbebetriebe und dann die 6.000 Einwohner-Stadt „Cortez“.

Hier gibt es wieder mal einen Walmart, also ist Einkaufen angesagt und den Stellplatz für die Nacht kriegen wir auch gleich mit präsentiert. Hier laden sogar Schilder zu einer Übernachtung auf dem Parkplatz ein. Das ist doch mal was. ( N 37° 20′ 52.3″ W 108° 33′ 41.5″ )

Tagesetappe:     176 km                    Gesamtstrecke:     33.199 km

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s