08.11.2019 – Vom Mesa Verde Nationalpark nach Farmington

Das ist schon eher was, hier im Wald, kein Laut rundum, – minus 3 Grad kalt ist es wieder in der Nacht.
Am Morgen erweist sich der Nachtplatz als gute Wahl, – lichter Pinienwald rundum, kleine Stellnischen entlang des Weges, Feuerstellen, max. 14 Tage dürften wir hier stehen bleiben, das ist doch was.

Naja, wollen wir jetzt auch nicht, es zieht uns nach Süden, wir wollen endlich mal aus der Nachtfrostzone raus.
So fahren wir gegen 10 Uhr los, erst noch einmal zum nahen Visitorcenter, – kurze Internetsession, – dann geht es auf dem 160 östlich bis „Durango“, dort auf dem 550 südlich bis „Farmington“, – Ziel sind die Städte „Santa Fe“ und „Albuquerque“ und das südliche „New Mexiko“.

Der Highway führt uns heute zunächst über die bewaldete Hochebene, dazwischen immer wieder gelb verdörrte Flächen mit Hartgras, vereinzelt stehen Häuser in der Landschaft. „Durango“ bietet nicht viel, das übliche Einkaufszentrum an der Ausfallstraße und ein wenig Gewerbe. Hier fließt der „Animas River“ und gleich hinter der Stadt beginnt eine Landwirtschaftszone, es wird bewässert, – Weidewirtschaft, – Rinderherden, – Heuvorräte, – später sind auch Ackerflächen mit dabei, die jetzt umgepflügt sind.

Kurz vor „Aztec“ verlassen wir „Colorado“ endgültig und kommen nach „New Mexico“, merken tut man das nicht wirklich, allerdings haben wir das Gefühl, daß es in den Dörfern und Städtchen schon etwas „mexikanischer“ zugeht, – das Aussehen, teilweise die Beschriftungen an den Betrieben und Restaurants.

Am Nachmittag kommen wir nach „Farmington“, ein überraschend großes Städtchen mit unzählig viel Gewerbe, jeder Menge Autohäusern und den üblichen Einkaufszentren rund um die Stadt.
Wir beschließen, heute mal früher Schluß zu machen, – ich muß dem HerrMAN unbedingt mal einen neuen Schuh anziehen, einer seiner 4 Reifen zickt schon seit etwa 25.000 Kilometern rum, fährt sich ungleichmäßig ab und trotz drehen und mehrmaligem Positionswechsel ändert sich daran nichts, also haben wir den jetzt „kaputtgerutscht“, das Profil ist auf einer Hälfte komplett weg, der Neue ist jetzt unbedingt fällig.
Dazu suchen wir uns wieder mal den Walmart-Parkplatz aus, dort können wir anschließend gleich übernachten, ich habe einen sauberen und festen Untergrund und kann in Ruhe arbeiten. Der Wechsel als solcher geht ziemlich flott, in etwa 30 Minuten ist er erledigt, bis das Ersatzrad allerdings vom Heck ist und der „Schlechte“ wieder drauf, vergehen fast 2 Stunden, ich habe die Ersatzräder mit Ketten und Schlößern gesichert und eine dunkle Plane drüber gezogen, Ab- und Aufbau machen richtig viel Arbeit.
Nun, letztendlich werde ich noch vor der Dunkelheit fertig, – bin mal gespannt, ob sich der Neue nun sauberer fährt. ( N 36° 43′ 55.6″ W 108° 13′ 42.9″ )

Tagesetappe:      143 km          Gesamtstrecke:      33.447 km

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