10.12.2019 – Von Mulege zur Playa Santispac

Ein wirklich schöner Platz hier, – eigentlich ist er es wert, länger zu bleiben, – aber wir wollen noch weiter nach Süden, an die „Playa el Requeson“, sie liegt total außerhalb in einer karibisch anmutenden Bucht, mit langer Sandbank, weißem Strand und seichtem, warmem Wasser.

Kurz vor unserer Abfahrt fährt eine Frau aus der Stadt auf den Platz und bietet selbstgebackenes Bananenbrot, frischen Heilbutt und Shrimps an, – das lassen wir uns nicht entgehen, – heute abend gibts frischen Fisch.
Dann verabschieden wir uns von allen und fahren gegen 11 Uhr los.
Erst nochmal rüber in die engen Gassen der Stadt, dort finden wir doch noch die begehrte Bank, in der wir unseren Geldvorräte ein wenig auffüllen können.
Dann ab nach Süden, – jetzt haben wir alles, um auch mal längere Zeit keine Ortschaft anfahren zu müssen.
Zunächst fahren wir auf der MEX 1 wieder durch die bekannten Kakteenwüsten, – mit dem Anstieg in die Berge, also weg von der Küste, verliert sich auch der tropische Flair, es wird trockener und die Pflanzenwelt karger.
Dann führt die Straße zurück an die Küste, – wie an einer Perlenkette aufgereiht folgt eine Vielzahl wunderschöner Buchten, – türkisfarbenes Wasser, heller Sand, Palapas, Segelboote liegen im Wasser vor Anker und direkt am Wasser stehen vereinzelt Camper, – das sieht richtig gut aus, – so etwas suchen wir.

Eine der ersten, die „Playa Santispac“, – von ihr hatten wir schon gelesen, ist ziemlich weitläufig und sehr gut besucht, also Einiges los, – wir fahren einmal hinüber ans andere Ende, es gibt zwei Restaurants am Platz, das sieht ganz gut aus.
Allerdings wollen wir mehr Ruhe, also weiter nach Süden, es folgt Bucht für Bucht, eine schöner als die andere, allerdings einige ziemlich voll, andere neben Mangrovebäumen, dort plagen einem meist viele Mücken, wieder andere sind ziemlich vergammelt, alte Hütten dabei, die halb verfallen sind.
Letztendlich landen wir an der „Playa El Requeson“, – eine lange Sandbank führt hinüber auf eine vorgelagerte Insel, hier ist es karibisch, – und kaum jemand da.
Das könnte es sein, – wenn da nicht der starke Wind wäre, schon aus der Ferne sehen wir Gischt auf dem Wasser, irgendwie liegt die Bucht so, daß der Wind vom Meer direkt am seichten Strand anlandet, stark und ungebremst, sehr unschön. – Schade, das wird nichts !

Also zurück zum „Playa Santispac“, dort ist die Bucht durch Berge geschützt, das Wasser ruhig und warm, – es windet auch ein wenig, aber von starken Böen ist das weit weg.
Wir suchen uns einen schönen Platz am Strand, – Ursula und Markus aus der Schweiz, die wir nun auch schon mehrmals getroffen haben, sind auch hier und am Abend kommt Jürgen aus Deutschland noch dazu, – also langweilig wird uns nicht, es gibt viel zu erzählen. ( N 26° 45′ 56.2″ W 111° 53′ 14.2″ )
Am Abend kriegen wir zu unserem Fischmenü tolle Livemusik aus dem Restaurant nebenan geliefert, Rocksongs aus den 1970ern, karibische Klänge und ein wenig Reggae, wenn das nichts ist.
Morgen abend gehen wir mal rüber.

Tagesetappe:      73 km          Gesamtstrecke:      38.309 km

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