02. und 03.02.2020 – Oaxaca

Den heutigen Sonntag verbringen wir gemächlich auf dem Campground, ein wenig in der Sonne sitzen und mit den Nachbarn plauschen.
Drüben im Städtchen wird heute irgend ein Fest gefeiert, dort am Park, neben der Kirche mit der mächtigen Zypresse, – den gesamten Nachmittag schallt die Musik herüber, klingt wirklich gut, was sie so vortragen, – nicht nur traditionelle Musik spielen sie, auch moderne Sachen sind dabei, – und auch am Abend geht es weiter, bis spät in die Nacht.
Und natürlich wird auch immer mal wieder geschossen, sonst wäre es ja kein Fest, – ist halt so.

Und auch morgen wird hier noch mal gefeiert, am Mittwoch ist Nationalfeiertag, – Tag der Verfassung, – weil aber Mittwoch irgendwie so blöd mitten in der Woche liegt, wird der Feiertag auf den Montag vorverlegt, da kann man den Schwung vom Sonntag gleich mitnehmen und weiterfeiern, – das können sie gut, die Mexikaner.
Allerdings sind fast alle Geschäfte, Restaurants und Läden auch am Feiertag geöffnet, nur die Banken und die Behörden lassen ihre Tore geschlossen.

Montag, 03. Februar 2020:

Wir schauen uns heute mal die Stadt an, – wollen uns gerade ein Taxi rufen, als uns einer der beiden Brüder, denen der Campground gehört, einlädt, uns mit seinem Pickup mit in die Stadt zu nehmen, – na das ist doch ein Angebot, das wir gerne annehmen.
So treffen wir nach etwa einer halben Stunde drüben in der historischen Altstadt von „Oaxaca“ ein und beginnen unsere Tour durch die Gassen und über die Plätze.
Verwinkelte Gassen mit gut erhaltenen, alten Gebäuden im spanischen Kolonialstil verbinden die Sehenswürdigkeiten miteinander.
Der große, zentrale „Zocalo“-Platz wird auf der einen Seite vom Regierungspalast, auf der anderen von einer Kathedrale begrenzt, dazwischen pulst das Leben, Cafe´s und Restaurants unter den Arkaden der umliegenden Gebäude, – riesige, schattenspendende Bäume machen den Aufenthalt angenehm, in der Mitte ein Musikpavillon, aus der Ferne ist Livemusik zu hören, drüben an der Kirche spielen Straßenmusikanten auf, – jede Menge Händler haben ihre Verkaufsstände aufgebaut, alles ist unglaublich bunt, die Mexikaner lieben fröhliche Farben.
Einige schöne Kirchen verteilen sich im Viertel, – das Highlight bildet dann die prächtige „Santo Domingo“-Kathedrale mit ihrer Barockfassade, – einige Verbindungsstraßen sind autofrei, die Plätze und Gassen sind gut besucht.

Unsere Runde endet nach über zwei Stunden wieder am „Zocalo“-Platz, wir lassen uns in einem der Cafe´s nieder und bummeln danach noch ein wenig durch die südlich des Platzes liegenden Marktbereiche.
Dann bringt uns ein Taxi zurück zu unserem Camp, – Aspro ist allein zu Hause und wartet sicher schon, – heute konnten wir ihn mal getrost im HerrMAN zurücklassen, wir stehen unter schattigen Bäumen und der Platz ist so sicher, daß wir bedenkenlos die Fenster offen lassen können.

Am Abend sitzen wir noch einmal mit den Nachbarn zum Plauschen zusammen, morgen ziehen wir weiter.

Tagesetappe:      0 km          Gesamtstrecke:      43.319 km

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