12.02.2020 – San Cristobal las Casas

Es ist verrückt !
Nachdem die letzten beiden Nächte mit fast 30 Grad ziemlich heftig waren, müssen wir heute schon recht früh die Fenster schließen, es wird kalt, die Temperatur in der Nacht beträgt 9 Grad, – Heike findet das toll.

Und auch der Morgen schwächelt, es ist schon fast 11 Uhr als die Temperatur so langsam die 20 Grad erreicht und die Sonne zögerlich durch die Baumwipfel scheint.
Wir lassen es heute mal gemächlich angehen, ein paar Kleinigkeiten sind immer zu machen, – am Nachmittag schauen wir uns das Städtchen an.
Aspro kann „zu Hause“ bleiben, es ist kühl genug und die Fenster können hier auf dem Platz geöffnet bleiben.

Wir gehen ein Stück zu Fuß, stoppen dann ein Taxi und lassen uns zum „Zocalo“, dem zentralen Platz der Stadt bringen, – enge Gassen führen durch die Altstadt, – ein Gewusel von Fahrzeugen und Menschen, – der Platz ist großzügig gestaltet, große Bäume spenden Schatten, in der Mitte ist ein schöner, eiserner Pavillon aufgebaut, – in den umliegenden Häusern, alle im Kolonialstil erbaut und schön anzuschauen, haben sich Hotels, Restaurants und Cafe´s niedergelassen, – hier sind zahlreich Touristen unterwegs.
In einem weiten Umkreis von mehr als einem Kilometer um den „Zocalo“ befindet sich die Altstadt mit ihren bunten Häusern, einige Straßen sind für Fahrzeuge gesperrt, – hier pulst das Leben, – viele Geschäfte, aber auch eine unglaubliche Menge von Straßenhändlern haben sich hier niedergelassen und bieten ihre Waren an, – viele Indiofrauen in bunten Trachten, oft mit Kleinkindern „im Schlepp“ bieten Handarbeiten zum Verkauf, – alles ist, wie wir es schon kennen, knallbunt.
In den alten Mauern haben sich oft recht moderne Läden etabliert, viel Textiles, Boutiquen, Parfümerien und natürlich Gastronomisches.
Am Ende der „Straße des 20. November“ befindet sich die „Iglesia de Santo Domingo“, mit ihrer wunderschön verzierten Fassade im mexikanischen Barockstil, – leider ist der gesamte Platz bis kurz vor die Eingangspforte mit Verkaufsständen des Kunsthandwerkermarktes zugestellt, so daß man nur umständlich an das Gebäude rankommt.

Wir schlendern zurück zum „Zocalo“, lassen uns dort in einem Cafe nieder und schauen dem bunten Treiben zu.
„San Cristobal las Casas“ ist das Zentrum des indigenen Lebens in Mexiko, – im Bundesstaat „Chiapas“ leben die meisten Einwohner indianischer Abstammung, – viele noch innerhalb ihres Kulturkreises in den kleinen Dörfern in den Bergen, – Mayakultur, indianische Bräuche und katholischer Glaube mischen sich hier zu einem interessanten Stil, dessen äußeres Zeichen die vielfältigen Trachten sind, die hier noch überall getragen werden und auch hier in der Stadt ständig präsent sind.

Dann gehen wir in östlicher Richtung, – die „Real de Guadalupe“ ist auch Fußgängerzone, – auch hier schöne, alte, farbig bemalte Häuser mit Lokalen, Läden und Straßenhändlern, – auch hier sind viele Touristen unterwegs.
Am Ende der Straße leuchtet die „Iglesia de Nuestra Senora de Guadalupe“ in der späten Nachmittagsonne, – auf einem Hügel, über Treppen erreichbar erinnert sie aus der Ferne ein wenig an „Sacre Coeur“ in Paris.

Am Ende der Straße chartern wir uns ein Taxi, für 40 Pesos ( 2 Euro ) werden wir zurück zum Campground gebracht, – Aspro freut sich natürlich, wir auch, – legen erst mal die Füße hoch und lassen den Tag ausklingen.

Tagesetappe:      0 km           Gesamtstrecke:      44.482 km

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