29.05.2020 – Pepes RV-Park in Tepotzotlan, Tag 1

Herrlich ruhig ist es hier auf dem Grundstück, von einer hohen Mauer umgeben, mit hohen Toren gesichert, viele Bäume, sehr gepflegt, – der Platz ist eine kleine Oase mitten in der Stadt. Wir schlafen allerbest, kühl sind die Nächte hier im Hochland, 12 Grad.

Am Morgen besprechen wir mit Benjamin unsere Pläne, – er hat gleich ein Problem für uns parat.
Wir brauchen ein frisches Gesundheitszertifikat für Aspro, damit er ausreisen darf, das haben wir nun noch nirgends erfahren oder gelesen, auch die Fluggesellschaft hat uns nicht darauf hingewiesen, obwohl wir natürlich ein Ticket für Aspro mitgebucht haben, – gut daß Benjamin Bescheid weiß.

Also zieht Heike mit Aspro gegen 11 Uhr los, – Benjamin fährt sie, – einen Veterinär aufsuchen, der die Untersuchung macht.
Das wird jedoch auf die Schnelle nichts, nach einer halben Stunde sind sie wieder da, der Erste kann oder darf das nicht machen, der Zweite hat gerade keine Zeit.
Benjamin telefoniert für uns und nachmittags um 2 Uhr kommt eine Veterinärin und ihr Mann zu uns auf den Platz, schaut sich Aspro an, checkt Papiere und Impfungen und schreibt dann ihren Untersuchungsbericht.
Dieser muß nun zum Flughafen gebracht und dort in einer „Behörde für die Ausfuhr von landwirtschaftlichen Produkten und Tieren“ als Zertifikat verfasst und beglaubigt werden, – vor unserer Abreise am Mittwoch müssen wir dort nochmal mit Aspro vorstellig werden für einen Schlußcheck.

Benjamin übernimmt für uns den Job, fährt hinein nach Mexiko-City zum Flughafen und besorgt das Zertifikat, – der Stapel an Papieren, Kopien, Vollmachten und Dokumenten, die Benjamin unter dem Arm trägt, als er losfährt, ist schier dicker als der bei einem Hauskauf.
Gut, daß er sich damit auskennt, hat das wohl schon öfters gemacht, sonst hätten wir am Mittwoch wohl ein Problem gehabt.

„Cecilia“, die Tierärztin vom Mittag ist eine Nette, zusammen mit ihrem Mann betreibt sie die Praxis, wir unterhalten uns über Aspro, seine Arthrose und Medikamente, die er schon einige Zeit nehmen muß. Sie erzählt uns, daß sie eine von zwei Tier-Chiropraktikerinnen in Mexiko ist und sich heute abend gerne mal mit Aspro beschäftigt, – ein wenig Chiropraktik, eine Akupunktur und er wird sich, zumindest ein paar Tage lang, besser fühlen.
Abends gegen 18 Uhr kommen sie zu uns an den Platz, – Aspro läßt alles geduldig über sich ergehen, wir unterhalten uns recht gut mit den beiden, – sie reisen auch gerne mal, da gibt es schnell viel zu erzählen. Wir sollen uns unbedingt bei ihnen melden, wenn wir im November hierher zurückkommen, – warum nicht, es hat Spaß gemacht mit den beiden.

So ist der Tag 1 recht schnell um, es ist schon spät am Abend, als Benjamin mit den Unterlagen aus der Stadt zurückkommt.

Tagesetappe:    0 km                    Gesamtstrecke:     48.077 km

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