31.05. bis 02.06.2020 – Pepes RV-Park in Tepotzotlan Tag 3 bis 5

31.05.2020 Tag 3:

Sonntag, – wir lassen es etwas gemütlicher angehen, ein sonniger Tag, am späten Nachmittag dann wird es schwül, ein Gewitter zieht knapp vorbei, die Ausläufer bringen für etwa 1 Stunde Regen zu uns.
Heike beginnt schon mit Packen und fegt irgendwelche Ecken im HerrMAN, – ich beschäftige mich draußen, – unsere Teleskopleiter wieder gangbar machen, die klemmt in jeder Sprosse, außerdem haben sich in den Holmen, beim letzten Gewitter-Hochwasser in Chetumal, als sie draußen im Freien stand, Ameisenvölker in die Holme gerettet und wohnen jetzt dort, muß die irgendwie da raus kriegen, bevor die sich im HerrMAN einnisten.

01.06.2020 Tag 4:

Montag, – auch heute angenehmes Wetter, – ein schöner Sommertag mit 26 Grad, allerdings ist die Sonne hier oft irgendwie verschmiert, – ein leichter Dunstschleier macht es ihr schwer durchzukommen, die Nähe zur 8-Millionenstadt „Mexiko-City“ tut ihr Übriges, – Smog und schlechte Luft sind allgegenwärtig und hängen in abgeschwächter Form auch hier noch am Himmel.

Heute fahren wir ins Städtchen raus, – füllen beide Dieseltanks randvoll, – ich gebe ordentlich „Grotamar“ hinzu, damit sich über die Standzeit keine Dieselpest einschleicht.
Heike besorgt schnell noch ein paar Kleinigkeiten, – das sind heute vorläufig die letzten Kilometer unserer Panamericana-Reise durch Nordamerika.

Am Nachmittag ist weiteres „Fegen“ und „Einmotten“ angesagt, wir werkeln bis spät am Abend.

Tagesetappe: 9 km Gesamtstrecke: 48.096 km

02.06.2020 Tag 5:

Dienstag, – die Nächte sind mit 12 Grad kühl, das sorgt nach Wochen plackender Hitze für angenehmen Schlaf. Auch heute ist ein schöner Sommertag.

Air France hat gestern unseren Flug bestätigt, – sollte der wirklich fliegen ?

Heute beginnt der Endspurt, – für die letzte Nacht haben wir uns hier im angeschloßenen, kleinen Hotel ein Zimmer gebucht, so können wir den HerrMAN in Ruhe reinigen und „einmotten“, – wir spülen alle Tanks und Leitungen durch, dann parke ich auf dem Dauer-Stellplatz ein, wo unser HerrMAN die nächsten 5 Monate verbringen wird, – wenn es dumm läuft, auch länger, – mal schauen.
Die notdürftig reparierte Dachhaube, die ich mir in „Chetumal“ abgefahren habe, sichere ich für alle Fälle zusätzlich mit einer Plane, – die Scheiben im Führerhaus werden innen und außen abgehängt, – dann alles stromlos gemacht, Batterieklemmen weg, Hauptschalter raus, – dann verschließe ich alle Öffnungen am Unterboden, – Überlaufschläuche, durch die irgendwelches Krabbelzeug in die Tanks, den Boiler oder die Toilette gelangen könnte, – auch den Auspuff mache ich dicht, – Ameisen oder Eidechsen können durch ihn bis in den Motor vordringen, das kann erhebliche Schäden verursachen.

Heike macht in der Zwischenzeit innen alles blitzeblank, bis zum späten Abend sind wir durch.
Essen gibts heute „to go“, draußen an der Straße sind einige kleine Lokale.

Morgen sind nur noch Kleinigkeiten zu erledigen.
Gegen 14 Uhr wird uns Benjamin zum Flughafen bringen, – seine Frau und er kümmern sich um uns, besorgen für uns die Wäsche, organisieren Trinkwasser, im Büro können wir Unterlagen ausdrucken lassen, die wir per Mail reingekriegt haben und am Flughafen benötigen. Toll, danke dafür.

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