20.12.2022 – Werkstattbesuch in Queretaro

Die Nacht ist ziemlich laut, der Verkehr auf der vorbeiführenden Autobahn läßt auch in der Nacht kaum nach, – die schweren, amerikanischen Trucks röhren entsprechend im Sekundentakt und deren laut knatternde Motorbremsen lassen an tiefen Schlaf kaum denken.

Eigentlich bin ich froh, als um 7 Uhr die Nacht endlich um ist.

Kurz vor 9 Uhr bin ich in der Werkstatt ( N 20° 34′ 05.20“ W 100° 14′ 59.68“ ), die Mitarbeiter treffen auch gerade ein, ist wohl der offizielle Arbeitsbeginn hierzulande.
Der „Meister“, den ich gestern schon kennengelernt habe, begrüßt mich und bittet mich, zu warten, bis der Grubenplatz frei wird.

So gegen 10 Uhr geht es dann los.

„Ernesto“, der mir zugeteilte Mechaniker macht einen zuverlässigen und kompetenten Eindruck, er arbeitet konzentriert die Sachen ab, die gemacht werden müssen, die Arbeit macht ihm offensichtlich Spaß, – hier und da trällert er ein Liedchen, – so solls sein.

Ich bin ständig bei ihm, auch unten in der Grube, die eine oder andere Sache muß ich ihm erklären, diesen Typ europäische Allrad-LKW hat er doch recht selten unter seinen Händen und er scheint gerne noch etwas dazuzulernen.
4 Ölwechsel, 42 Liter Öl werden dabei erneuert, das Getriebe als fünftes hat Langzeitöl drin und braucht noch kein Frisches, 6 andere Ölstände werden nur kontrolliert und teilweise nachgefüllt, die Wellen abgeschmiert, Filter getauscht, Luftfilter gereinigt, Diesel- und Separfilter erneuert und alle sichtbaren Schrauben kontrolliert und teilweise nachgezogen. Gute Arbeit, finde ich !

Um 15 Uhr bin ich fertig, – die Rechnung und das Bezahlen zieht sich dann noch eine ganze Stunde hin, der Preis für den heutigen Tag, – mehr als fair, – ich hatte mir kein Angebot machen lassen und bin angenehm überrascht.

Dann verlasse ich das Städtchen, – ich möchte nicht noch eine Nacht an der BP-Tankstelle verbringen.

Zurück bis nach Tepotzotlan fahre ich allerdings heute nicht mehr, das wird mir zu spät, – nur noch ein paar Kilometer raus, dort bei „El Sauz“ an einer ziemlich neuen Pemex-Raststätte sieht es gut aus ( N 20° 27′ 42.8“ W 100° 05′ 55.7“ ), die Parkplätze sind weiter hinten, die Gebäude dazwischen, – zu essen gibt’s auch was, – was will ich mehr, – hier bleibe ich über Nacht.

Tagesetappe: 29 km Gesamtstrecke: 48.345 km

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