30.11.2025 – Von Gualeguaychu nach Rosario

Auch hier in der Flußaue ist die Nacht ruhig und trotz der nahen Straße und Samstagabend wird es nicht laut.
Tja, und der angekündigte, tagelange Starkregen mit Hochwasser bleibt wohl auch aus, für wenige Minuten hat es am Abend getröpfelt, nicht mal genug, um den allgegenwärtigen Staub zu binden.

Gegen 10 Uhr geht es wieder auf die Straße, zunächst durch die Stadt, auf die 16 bis Gualeguay, dort auf die 11 bis Victoria und dann auf die 174 bis Rosario.

Die Landschaft ist nicht sehr abwechslungsreich, meist bretteben, ein Wechselspiel zwischen Feuchtgebieten mit etwas Weidewirtschaft und Ackerbau, hektarweise Mais, Getreidefelder bis zum Horizont und riesige Felder mit Sonnenblumen, die gerade ihre ersten gelben Blüten in die Sonne strecken, das sieht herrlich aus.

Das Wetter, fast wie gestern, am Morgen bewölkter Himmel mit angenehm frischen 18 Grad, gegen Mittag immer wärmer, bis die Sonne raus kommt, dann sind es im Nu 27 Grad, die bis zum Abend bleiben, auch jetzt gegen 22 Uhr sind es noch immer 23 Grad, sehr angenehm.

Die Straße, meist bretteben und schnurgerade, – wie mit dem Lineal gezogen zieht sie sich durch das Land, der Belag meist in Ordnung, es hat sehr wenig Verkehr, entsprechend gut kommen wir auf diesen einfachen Straßen voran, es macht Spaß, so zu fahren, ziemlich stressfrei, wenn auch ermüdend.

Der Hammer ist die letzte Etappe über die 174 von Victoria bis Rosario, der mächtige „Rio Parana´“ hat sich über Jahrtausende hier ein ca. 50 Kilometer breites Flußdelta von Nord nach Süd durch das Land gegraben.
Die 174 ist die einzige Straße im Bereich von 100 Kilometern, die dieses Delta durchschneidet und so auf einem hohen Damm und über unzählige Brückenbauwerke ein Queren zuläßt.
Sumpf, Feuchtwiesen, unzählige, kleine Seitenarme, Seen und Tümpel, Wasservögel, Störche, aber auch Rinderherden grasen dort unten, kleine Boote dümpeln auf den Läufen, Angler stehen an den unzähligen Ufern.
Der Verkehr ist hier dichter, die Konsequenz daraus, daß dies die einzige Straße weit und breit ist.

Nach mehr als 40 Kilometern taucht am Horizont die Silhouette von Rosario auf, überraschend groß, – immerhin mit mehr als 1,1 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Argentiniens, – unzählige Wolkenkratzer säumen den Fluß, der mit seinem Hauptstrom hier vor der Stadt vorbeifließt.

Die Stellplatzsuche ist wieder mal nicht ganz einfach, Campingplätze gibt es nicht, bzw. sind geschloßen, die Supermarktparkplätze sind mit Höhenbegrenzungen ausgestattet, also auch nichts für uns, so streifen wir ein wenig durch die Stadt und kommen in der Nähe des Flughafens durch ein recht nobles Wohnviertel mit großzügigen Grünflächen, dort halten wir einfach an und bleiben.

( S 32° 54′ 53“ W 60° 46′ 03“ )

Tagesetappe: 274 km Gesamtstrecke: 73.754 km

29.11.2025 – Von Jose´ Enrique Rodo´ (Uruguay) nach Gualeguaychu (Argentinien)

Herrlich ruhig ist die Nacht hier im Parque 33 Orientales.

…und kühl ist es geworden, – nebenan, an einem der Grillplätze gibt es heute etwas zu feiern, einige junge Frauen treffen gegen 8 Uhr ein, – sie tragen dicke Jacken, und beginnen die Sitzgarnituren und die umliegenden Bäume und Hecken mit bunten Luftballons und Girlanden zu schmücken, Tische werden gebracht, immer mehr Leute treffen ein, so langsam schallt Musik aus einem Lautsprecher, Autos kommen, Mopeds knattern heran, – fast niemand der Anwesenden steht dort, ohne seinen allgegenwärtigen Matetee aus dem Thermosbecher.
Der Himmel ist bewölkt, die Temperatur liegt nur bei 18 Grad, was der Feierlaune der Menschen keinen Abbruch tut, – was es eigentlich zu feiern gibt, können wir nicht so richtig feststellen, die Kinder kicken mit dem Fußball, die Erwachsenen stehen in kleinen Gruppen und unterhalten sich.

Gegen 10 Uhr fahren wir los, hinüber ins Städtchen, dort hatten wir gestern Abend einen Autoteilehändler entdeckt, – neue Scheibenwischer kaufen, – wir hatten welche im Reisegepäck aus Deutschland angeschleppt, die uns unser „Fachhändler unseres Vertrauens“ in Deutschland verkauft hatte, die allerdings viel zu lang waren.

Dann hinaus auf die 2 und weiter in Richtung Argentinien.

Auf der 2 noch einmal eine Mautstelle, aber auch hier werden wir über den Chip erkannt und die Schranke öffnet sich für uns.

Nach knapp zwei Stunden nähern wir uns der Grenze bei „Fray Bentos“, die Abfertigung geht super flott und problemlos, es ist erstaunlich wenig los hier.
Am Schalter der „Migracion“ auf der uruguayischen Seite zeige ich unsere Päße und bin erstaunt, daß die Beamtin am Schalter eine argentinische Uniform trägt. Auf meine Frage, ob ich denn falsch hier wäre, erwidert sie, daß das schon in Ordnung sei, sie würden hier für beide Seiten kontrollieren, also Ausreise aus Uruguay und Einreise nach Argentinien an einem Schalter. Na bravo, das hat doch was.
Die Pässe werden kurz gescannt, 3 Minuten, fertig !

Der Zoll (ARCA) für die Fahrzeugpapiere ist nur 10 Meter weiter, – der Vorgang selber etwas unorthodox, weil zuerst die Einreisepapiere nach Argentinien ausgestellt werden und ich dann kurz nach Uruguay zurückgehen muß, um das uruguayische TIP dort abzugeben, danach komme ich auf die argentinische Seite zurück.
Nach rekordverdächtigen 25 Minuten sind wir durch und fahren über die „Puente International“, die den mächtigen „Rio Uruguay“ überspannt hinüber nach Argentinien.
Die Fahrt über die große Brücke ist wieder mal mautpflichtig, wir können wahlweise in argentinischer oder uruguayischer Währung bezahlen, entscheiden uns für die uruguayische und zahlen 400 Peso, was etwa 9 Euro entspricht.

Die nächsten Kilometer über die 136 nach „Gualeguaychu“ führen über eine recht schmale, relativ schlechte Asphaltstraße mit Wellen, Spurrillen und einigen Schlaglöchern durch eine nicht enden wollende Sumpflandschaft mit Büschen, Tümpeln und kaum nutzbaren Flächen.

In „Gualeguaychu“, der ersten Stadt auf argentinischer Seite, gibt es einen „Carrefour“-Supermarkt, nachdem wir nun die nächsten 2 Wochen wohl keine Grenze überqueren werden, ist erstmal kräftig Einkaufen angesagt.
Dann versuche ich im Städtchen SIM-Karten zu kriegen, was sich recht schwierig erweist, – heute ist Samstag, viele Läden sind bereits geschlossen und als ich tatsächlich Einen finde, der noch geöffnet und der Verkäufer sehr hilfsbereit ist, erkenne ich die Problematik wieder, die wir bereits im letzten Winter hatten, – SIM-Karten kriegt man an jeder Straßenecke, allerdings diese zu aktivieren und diese als Ausländer registrieren zu lassen, was unbedingt erforderlich ist, wenn man diese länger als 30 Tage nutzen möchte, ist schwierig und geht eigentlich regulär nur bei „Claro“, andere Marken werden zwar auch registriert, aber oft auf den Namen einer einheimischen Person, was dann später beim „Nachladen“ meist zu Problemen führt.
Also, – abwarten bis Montag, – Claro-Laden suchen und gut ist es.

Mittlerweile ist es schon später Nachmittag geworden, das Wetter ist durchwachsen heute, – in der Frühe bewölkt und kühl, – am späten Vormittag kommt die Sonne durch, 26 eher schwüle Grad und immer ziemlich windig, – am späten Nachmittag dann wieder bewölkt und schwül, – der Wind ist stark geworden, – überall wird der Staub aufgewirbelt und wie Nebel durch die Luft gejagt.

Die Suche nach einem Nachtplatz gestaltet sich wider Erwarten schwierig, – zuerst fahren wir den „Camping Norte“ an, nördlich der Stadt gelegen, die Zufahrt führt durch eine Senke hinüber zum breiten Fluß.
Dort angekommen rät uns der Besitzer selbst davon ab, hier zu übernachten, – für die kommende Nacht und morgen seien starke Regenfälle vorausgesagt und erfahrungsgemäß sei es wegen Hochwasser dann nicht mehr möglich, durch die Senke wieder zurückzufahren. Ok, das lassen wir dann lieber und kehren um.
Wir fahren einmal um die Stadt herum auf die Südostseite, dort liegt der große „Parque Unzue“ und einige Campingplätze, eine recht schöne Gegend hier draußen.
Den „Camping del Sur“ haben wir uns ausgesucht, fahren hin.
Dort angekommen, drehen wir dann doch lieber schnell wieder ab, – eng und dunkel ist es dort, die Wege und Stellplätze sind eng mit Bäumen bewachsen, fast zugewuchert, und man kann am Tag schon die Moskitos erahnen, die dort sicher am Abend aus jedem kleinen Tümpel aufsteigen. – Nichts wie weg !
Knappe zwei Kilometer weiter vorne, am „Parque Unzue“ hat es uns gut gefallen, wir versuchen dort unter zu kommen, aber auch hier kommen wir nicht rein, eine zu niedrige Unterführung versperrt die Zufahrt, – den Weg, der direkt neben uns links weg in den Park führt, können wir nicht nehmen, ist eine Einbahnstraße in die falsche Richtung, – die beiden Polizisten, die dort stehen und den Verkehr regeln, lassen sich nicht zu einer Ausnahme überreden, – also weiter.
Wir lassen uns dann nur wenige Meter weiter vorne auf dem „Camping Municipal“ nieder. Kein wirkliches Highlight, wir sind die einzigen Besucher, aber stehen schön zwischen den Bäumen und abseits der Straße. Mehr braucht es eigentlich nicht. ( S 33° 00′ 51“ W 58° 29′ 28“ )

Tagesetappe: 155 km Gesamtstrecke: 73.480 km

28.11.2025 – Von Soca nach Jose´ Enrique Rodo´

Gegen 10 Uhr geht es endlich los.

Unser Grobplan sieht vor, daß wir Südamerika zunächst von Ost nach West komplett durchfahren, also von Uruguay durch ganz Argentinien und hinüber nach Chile.
Auf der chilenischen Seite dann hinunter nach Feuerland, wir müssen dabei mehrmals die Grenze Chile Argentinien und zurück überqueren.
Ganz im Süden, bei Ushuaia, der südlichsten Stadt der Welt erreichen wir unser Ziel, „das Ende der Welt“, fahren dann allerdings entlang der argentinischen Ostküste wieder nach Norden, bis sich unser Kreis in Montevideo schließt.

Heute allerdings starten wir Richtung Grenze zu Argentinien, über die 80 nach Migues, die 81 nach Santa Lucia, die 11 nach San Jose´ de Mayo und weiter auf der 23, in Ismael Cortinas auf die 12 bis Cardona und dort dann auf die 2, in Jose´ Enrique Rodo´ ist dann Schluß für den ersten Reisetag.

Unterwegs gibt es eine Mautstelle, – wir sind gespannt, wie das wird.
Wir hatten im März, bei der Einreise nach Uruguay, unter Angabe unserer Reisroute, einen Chip aufladen lassen und hinter die Frontscheibe geklebt, – erstaunlich (!!!), – das Ding funktioniert noch, wir werden erkannt, unser Kennzeichen wird angezeigt, – und die Schranke öffnet sich !

Die Landschaft hat große Ähnlichkeit mit der bei uns in Deutschland, – grüne Wiesen, – vereinzelt Felder, – es ist flach hier, – auch kleinere Wälder sind zu sehen.
Hier, auf der südlichen Halbkugel ist jetzt spätes Frühjahr, – nach unserer Rechnung sollte es hier jetzt wohl „Mai“ sein, – die Wiesen werden gemäht, Heuernte, – dort, wo Ackerflächen sind, wird bereits Getreide gedroschen, einige Felder stehen noch, auf der Straße begegnen uns immer mal riesige Mähdrescher, – in einer Region werden wohl Zwiebel, Knoblauch und Lauch angebaut, auch dort wird gerade geerntet, der strenge Geruch liegt in der Luft und ist selbst im fahrenden Auto nicht zu überriechen.

Überall überwiegt jedoch die Rinderzucht, – riesige Flächen, alle mit kleinen Teichen für die Wasserversorgung der Tiere, – kleine Ranchos säumen unseren Weg.

Gestern hatten wir 32 Grad und knalle Sonne, heute ist es gemäßigter, 25 Grad, leicht bewölkter Himmel und ein leichter, recht frischer Wind, – zum Reisen eigentlich ideal.

Am späten Nachmittag erreichen wir Jose´ Enrique Rodo´, ein kleines Städtchen an der 2 mit seinem schönen Stadtpark „Parque Municipal 33 Orientales“. ( S 33° 42′ 15“ W 057° 31′ 26“ )
Wie es hier in Uruguay wohl Tradition ist, unterhalten die Städte weitläufige Parks mit vielen Bäumen, gepflegten Wiesen, hier mit einem kleinen See, mit Grillplätzen und Pallapas, sogar mit Duschen und Toiletten, die Menschen treffen sich hier am Abend, gehen spazieren, führen ihre Hunde aus, fahren Rad, joggen oder sitzen einfach beieinander und ratschen.
Hier können wir übernachten, es gibt Schatten und die Straße ist ein ganzes Stück entfernt.

Tagesetappe: 259 km Gesamtstrecke: 73.325 km

21. bis 27.11.2025 – Servicetage in Uruguay

Am Wochenende wird hier in der Werkstatt nicht gearbeitet.
Das kommt uns sehr gelegen, so geben wir uns fast drei Tage dem süßen Nichtstun hin, geniessen das schöne Frühsommerwetter hier, der Himmel ist herrlich blau, die Tagestemperaturen liegen bei 26, später sogar bei 30 Grad, nachts sind es wohl so um die 15 Grad, – sehr angenehm.
Wir versuchen die 4-stündige Zeitverschiebung irgendwie wegzustecken und nicht mehr in der Früh um 4 Uhr wach zu sein, – das dauert ein wenig, – aber geht schon.

Am Montag dann richten wir den HerrMAN ein wenig her, sein Zustand nach 8 Monaten Pause ist erstaunlich gut, einmal gut durchlüften, am ersten Abend lasse ich kurz die Heizung laufen, zum Ausprobieren und damit die Kühle des vergangenen Winters aus den Ritzen kommt.

Unser Werkstatttermin wird wohl erst am Mittwoch sein, also gedulden wir uns, allerdings müssen wir am Dienstag kurz ins nächste Dorf, unsere Essensvorräte gehen zu Ende.
Kurz vor Abfahrt überbringt uns Felix aus der Werkstatt die gute Nachricht, daß wir nun doch heute nachmittag schon „verarztet“ werden, – also Tempo, – ab, und Essen fassen.

Pünktlich um 13 Uhr stehen wir in der Werkstatt, – ein wenig Service, Abschmieren und Filterwechsel und die leidige Reparatur des Viskolüfters liegen an, wir sind heilfroh, daß mein selbstgezimmertes Provisorium mehr als 1000 Kilometer, bis hierher gehalten hat.
Alles klappt erstaunlich gut, ruhige, konzentrierte Arbeit von Felix, nach gut 2 Stunden sind wir schon fertig.

Morgen bleiben wir nochmal, – richten noch letzte Dinge her, – zahlen unsere Rechnung, – am Donnerstag geht es dann richtig los, – Patagonien, wir kommen.

Halt, Stop, zu schnell !
Plötzlich, am Abend, ist da wieder unser Problem mit unserem zickenden Wechselrichter, hatten wir während der letzten Etappe schon mal, war aber irgendwie ganz in Vergessenheit geraten.
Also, schnell noch mal in die Werkstatt, hier bei „TerraVentura“ werden auch Reisemobile gebaut, außerdem unterhält man einen Service-Stützpunkt und ein reichhaltiges Lager an elektrischen Geräten von „Victron energy“, also wenn jemand helfen kann, dann die Jungs hier.
Kurz nach der Mittagspause sind wir dran, es bestätigt sich, daß der alte Wechselrichter hinüber ist, naja, nach 22 störungsfreien Betriebsjahren darf das wohl schon mal vorkommen, – wir kriegen einen Neuen eingebaut, nach einer Stunde ist alles erledigt.

So bleiben wir heute noch einmal hier am Stellplatz, ab morgen, Freitag sind wir dann wieder „on the road“.

Tagesetappe: 22 km Gesamtstrecke: 73.066 km

20.11.2025 – Auf geht’s zur letzten Etappe ! Von Frankfurt (Deutschland) über Sao Paulo (Brasilien) nach Montevideo (Uruguay)

Unsere Sommerpause geht zu Ende, es geht wieder los !
Um 16.00 Uhr verlassen wir unser Basislager und starten um 20.50 Uhr am Flughafen in Frankfurt, – es wird, wie immer, ein langer Ritt werden, bis wir ankommen.

Wir fliegen mit einer Boeing 777 der LATAM Airlines, mit annähernd 500 weiteren Passagieren nach Sao Paulo in Brasilien, wo wir nach über 12 Stunden Nachtflug am nächsten Morgen gegen 05.05 Uhr ankommen, zeitlich bewegen wir uns 4 Stunden zurück.
Nach knapp 3 Stunden Aufenthalt fliegen wir mit einem Airbus A 321, ebenfalls mit LATAM Airlines weiter nach Montevideo in Uruguay.

Nach 2 Stunden 45 Minuten Flug sind wir gegen 10.35 Uhr da, – kurzer Schreckmoment bei der Einreise, – der Zoll möchte sich meinen Koffer genauer anschauen, – Auffälligkeiten im Scanner und findet die Ersatzteile, die ich für unseren HerrMAN mitgebracht habe. Nach einer kurzen Erklärung und dem Vorzeigen der uruguayischen Importpapiere, die für den HerrMAN ausgestellt sind, akzeptiert der Zöllner die Mitnahme, läßt mich gehen und wünscht eine Gute Reise.

Diego, unser Taxifahrer, den ich schon von Deutschland aus auf 11 Uhr bestellt hatte, erwartet uns pünktlich und bringt uns, mit einem kurzen Zwischenstop am Supermarkt, die etwa 70 km ins Landesinnere zu UY-Storage, wo wir im März unseren HerrMAN abgestellt haben. Gegen 14 Uhr sind wir da, – ziemlich gerädert, aber bei frühsommerlichem Wetter mit blauem Himmel, das hebt die Stimmung ganz beträchtlich. ( S 34° 38′ 23“ W 055° 34′ 15“ )

Hier werden wir ein paar Tage bleiben, den HerrMAN fit kriegen, Reinigung, Inspektion, Alles schön gemütlich einrichten und uns an die Zeitumstellung gewöhnen, bevor es richtig los geht.

Tagesetappe: 0 km (die Flugkilometer zählen nicht mit) Gesamtstrecke: 73.044 km