25. bis 31.12.2022 – Rancho-RV in Santa Maria del Tule / Oaxaca

Nach den Weihnachtsfeiertagen beschäftigen mich weiter die fälligen Reparaturen und Verbesserungen am HerrMAN.
Zug um Zug verbaue ich die Ersatzteile aus meinem „Weihnachtspaket“, – der neue Ventilator für die Toilettenentlüftung, – auf dem Dach ist schon wieder mal eine Halterung des Kabelabweisers an einem Ast hängengeblieben und abgerissen, – im Bad gibt’s neue Holzleisten hinterm Waschbecken, – die abgebrochenen und jetzt neu gelieferten Markisengelenke werden eingebaut und an einem Fenster kommen neue Stoßdämpfer rein, bei den Alten funktionierte die Öffnungssperre nicht mehr.

Der dickste Brocken ist das neue Hubdach, das Alte hatte ich an einem Baum zerstört und nur notdürftig geflickt. Der Ausbau des Alten dauert doppelt so lange wie der Einbau des Neuen, aber es paßt, funktioniert und sieht sauber aus, – ich bin zufrieden.

Fast jeden Spätnachmittag laufe ich rüber zum „Zocalo“, dem weihnachtlich geschmückten Stadtplatz, dort sind Restaurants und kleine Geschäfte und unglaublich viele Menschen unterwegs, – das Vergnügen darf ja auch nicht zu kurz kommen.

Hier auf dem Campground stehen Fahrräder für die Gäste zur Verfügung, – prima Idee, – einen Nachmittag fahre ich nach Oaxaca rein, – ich suche immer noch nach diesem dämlichen Ölfilter, den es offensichtlich in ganz Mexiko nicht gibt, – und auch hier habe ich kein Glück, in zwei speziellen Filtergeschäften ist man wirklich bemüht, – aber leider ohne Erfolg.
Dafür finde ich auf der Rückfahrt an der Straße ein sehr nettes kleines Lokal mit kleinem „Biergarten“, – das lasse ich mir nicht entgehen, – eine wohlschmeckende Grillplatte mit scharfen Saucen, Salat und diesen Maisfladen, was zu trinken dazu, – für beschämende 6 Euro.

Mittlerweile habe ich herausgefunden, daß es hier in der Stadt wohl tatsächlich eine MAN-Werkstatt geben soll, da mache ich mich hin.
Stefan II, ein weiterer Gast hier auf dem Platz, bietet sich an, mitzukommen, er spricht recht gut spanisch, – natürlich ist die Werkstatt ganz am anderen Ende der Stadt und wir brauchen wieder geschlagene 1 ½ Stunden dorthin.
Leider haben sie den passenden Filter auch nicht, aber nach dem Wälzen von Ersatzteilbüchern und einem Telefonat treiben sie tatsächlich in Puebla einen auf, der mit der Post bis kommenden Donnerstag direkt zu unserem Campground geliefert werden soll. – Ich bin gespannt !
Auf dem Rückweg gibt’s noch einen Stop am Baumarkt und am Supermarkt füllen wir noch unsere Vorräte auf, – erst nach sage und schreibe guten sechs Stunden sind wir wieder auf dem Campground zurück, – ich liebe diese Städte. (Gibts hier eigentlich keinen Grinse-smiley ?)

Silvester verbringen wir dann alle wieder unter der Palapa mit Grillen und einem Fläschchen Wein, im Garten brennt ein Lagerfeuer, – draußen auf dem Platz erklingen mittlerweile Gitarren- und Trommelklänge, – eine kleine Band hat sich zusammengewürfelt und bietet uns allen ein nettes, kleines Konzert, – so vergeht die Zeit im Flug und nach Mitternacht stehen und sitzen wir noch eine ganze Weile am Lagerfeuer.

Euch Allen ein friedliches, gesundes und erlebnisreiches Jahr 2023.

Tagesetappe: 51 km Gesamtstrecke: 49.075 km

24.12.2022 – Weihnachten in Santa Maria del Tule / Oaxaca

Morgens um 10 ist die Welt wieder in Ordnung.
Nach ruhiger Nacht und einem ausgiebigen Frühstück mache ich mich auf Erkundungstour.
Petra und Stefan sind hier, – die beiden haben wir vor 3 Jahren hier schon kennengelernt, – sieht so aus, als hätten sie sich hier festgesetzt, – ansonsten ist der Platz recht gut gefüllt, einige Deutsche und Schweizer Traveller haben sich hier niedergelassen, zudem einige snowbirds aus Kanada und den USA, die hier offensichtlich den Winter verbringen.

Drüben am Eingang steht ein Truck-Camper, der mir irgendwie bekannt vorkommt, – ich mach mich mal hin und treffe Gianni und Fabia wieder, – sie haben wir vor über 3 Jahren in Kanada getroffen und abends zusammen gegrillt und am Lagerfeuer gesessen. Was ist die Welt so klein !

Nun ist es an der Zeit, mein Paket auszupacken (ist ja schließlich Weihnachten).
Vollgepackt mit Ersatzteilen, – das neue Heki-Hubdach hat die Reise unbeschadet überstanden, – es sieht nach Arbeit aus in den nächsten Tagen.

Am Nachmittag laufe ich ins Städtchen, der Stadtplatz ist weihnachtlich geschmückt, sogar eine Krippe ist dort aufgebaut, – am Abend erhellen zigtausende Lichter den Platz und verbreiten weihnachtliche Stimmung, – jeder Baum, jeder Strauch, die Kirche, die Pavillons am Platz, schlichtweg alles ist mit blinkenden Lichtergirlanden behängt, ein beliebtes Fotomotiv bei den einheimischen Besuchern.

Zurück auf dem Campground, treffen wir uns abends im Palapa zum gemütlichen Beisammensein, – Stefan hat zwei Spießbraten organisiert und auf den Grill gelegt, die Frauen haben die passenden Zutaten gezaubert, es gibt verschiedene Salate und Grillkartoffeln, – zu Trinken ist auch reichlich da, – so wird’s ein gemütlicher Abend, – zu erzählen gibt es sowieso immer genug.

Frohe Weihnachten Euch allen im Rest der Welt, ich wünsche mir und uns allen vor Allem friedlichere Zeiten auf dieser Welt und daß all diese Verlogenheit ein Ende haben mag.

Tagesetappe: 0 km Gesamtstrecke: 49.024 km

23.12.2022 – Von Jantetelco nach Santa Maria del Tule / Oaxaca

Die Nacht ist herrlich ruhig, die Tankstelle wird derzeit umgebaut, so ist keinerlei Verkehr zu hören.

Das wird heute ein langer Tag, ich mache mich sicherheitshalber schon gegen 9 Uhr auf die Piste.
Ca. 300 km Landstraße und nochmal etwa 70 km Autobahn am Ende liegen vor mir.
Die MEX 160 und MEX 190 sind Landstraßen, wie ich sie eigentlich gerne fahre, relativ wenig Verkehr und ganz brauchbar ausgebaut führen sie durch die Landschaft, – immer wieder mal durch Dörfer oder kleine Städtchen, – so bietet sich für mich ein Einblick in die Welt der Einwohner, – geschäftiges Treiben in den Städtchen, – einfaches Landleben in den Dörfern, – aber auch hunderte dieser verrückten Toppes, – diesen in die Straße eingearbeiteten Bremsschwellern, die ein Nichtbeachten sofort und hart bestrafen, indem man gegen die Decke geschleudert wird, oder das Auto einen Sprung hinlegt, – mich hat Anfang der Woche beim Überfahren eines dieser Dinger ein PKW überholt und tatsächlich im freien Flug auf der anderen Seite krachend aufgesetzt.

Die Strecke führt über Izucar und Heroica Cd. nach Asuncion Nochixtlan, wo dann die Autobahn beginnt, – die Landstraßen sind mautfrei, – für die 70 km Autobahn zahle ich ca. 5 Euro an Maut.

Die ersten 50 km Landstraße sind recht in Ordnung, führen noch einigermaßen geradeaus mit wenigen, langgezogenen Kurven, – dann wird’s allerdings heftig, es beginnt eine ziemlich kurvenreiche Strecke, – zudem geht es dabei immer wieder auch bergauf und bergab.

Sie führt durch Gebiete, die landwirtschaftlich genutzt werden, Mais und Zuckerrohrfelder sind zu sehen, über wenige Kilometer wird wohl Gemüse angebaut, sogar riesige Gewächshäuser sind zu sehen.
Später, tiefer in den Bergen wird es zusehends trocken, – stacheliges Gestrüpp, Akazienbäume und Kakteen prägen die ausgedörrte Landschaft.

Irgendwann, ich schätze so nach ca. 200 km, komme ich dann wieder in die Berge hoch, bis auf 2.400 Meter schraube ich uns hoch, – über den Bergen hängen bedrohliche Wolken, sieht hier irgendwie nach November aus, – die Temperatur stürzt von 25 auf nur noch 11 Grad und irgendwann dann sind die Straßen naß und entsprechend schmierig, offensichtlich ist hier vor kurzem ein Regenschauer niedergegangen.

Nach etwa 20 bis 30 km ist der Spuk vorbei, die Straßen wieder trocken und es geht wieder abwärts.
Auch die Autobahn führt stets bergab, dort geht es nun zügig voran und gegen 16.30 Uhr bin ich unten auf etwa 1.400 Meter, die Temperatur liegt bei 22 Grad, ich erreiche die Stadt Oaxaca.

Das klappt zeitmäßig gut, – denke ich und werde gleich eines Besseren belehrt, – ich muß 18 km quer durch die Stadt, – hierfür brauche ich gute 1,5 Stunden.
Die Stadt ist jämmerlich voll, in der Innenstadt geht nur noch Stop-and-go, – das Weihnachtsfieber ist ausgebrochen, überall stehen Verkaufsbuden, ein Jahrmarkt ist auf der Straße aufgebaut, hier geht fast gar nichts mehr und im Zentrum tummeln sich Tausende Menschen.

Kurz nach 18 Uhr mit dem letzten Tageslicht erreiche ich den Rancho-RV-Park, hier haben wir vor 3 Jahren schon mal ein paar angenehme Tage verbracht. ( N 17° 03′ 10“ W 096° 38′ 33“ ).

Nach Rundgang oder gar Begrüßungen steht mir der Sinn heute nicht mehr, nach 9 Stunden anstrengender Fahrt bin ich schlagskaputt und falle ziemlich früh in die Federn.

Tagesetappe: 366 km Gesamtstrecke: 49.024 km

22.12.2022 – Von Tepotzotlan nach Jantetelco

Pepes Campground ist leer, außer den Langzeitparkern ist niemand da, auch der Platzwart Raoul hat wohl Weihnachtsferien, so treffe ich niemanden an, der mir sagen kann, ob mein Paket da ist.
Der Internetstatus sagt dann nichts Gutes, – Zustellversuch am heutigen Tag, – niemand angetroffen, – Schei….benkleister ! Was nun ?

Gegen 10.30 Uhr rücke ich ab, vorher habe ich noch Edith, die Besitzerin am Telefon und diskutiere mit ihr, wie das mit dem Paket weitergehen kann.
Gestern bei meiner Ankunft steckte ein Zettel am Tor, könnte vom Paketdienst gewesen sein, Benjamin hat ihn mitgenommen, auf meinen Hinweis hin, schaut Edith nach……
…. und siehe da, genau so war es, und dort steht, daß das Paket im Ort auf dem Postamt hinterlegt wurde.
Ich mache mich hin, – und werde schon erwartet, – ein Paket aus Deutschland hat man hier auch nicht alle Tage, – ohne Probleme kriege ich es überreicht, – suuuper, das war knapp !
Hocherfreut mache ich mich auf den Weg, – zunächst noch zum Supermarkt, dann nach Süden, Oaxaca ist mein Ziel.

Die Hauptstadtregion rund um Mexiko-City ist ein Riesenmoloch und alles andere als einfach zu fahren. Die Fahrverbote für verschiedene Fahrzeuge mit bestimmten Endziffern auf dem Nummernschild, zu verschiedenen Tageszeiten oder gar für uns als ausländische Fahrzeughalter sind mir nicht geläufig und nachdem wir bei der letzten Durchfahrt vor fast 3 Jahren schon in die Fänge der Polizei geraten waren und ich mich mit einem blauen Auge aus der Affäre gemogelt hatte, versuche ich heute in einem weiten Bogen von Tepotzotlan, das 40 km nordwestlich der Hauptstadt liegt, über den östlichen Umgehungsring den Süden zu erreichen, dabei aber auch Puebla zu meiden, dort soll es nämlich mittlerweile genauso schlimm sein.

So fahre ich zunächst kilometerweit über kleine Seitenstraßen nach Osten, durch Teoloyucan und Jaltenco, bis ich irgendwann die MEX 57 D erreiche, die nach Süden bis Chimalhuacan und von dort in einem weiten Bogen über Coatepec und Chalco auf die MEX 115 und dann auf der MEX 115 D nach Atlatlahucan und weiter nach Cuautla führt.
Dort geht es dann auf die MEX 160, morgen dann weiter auf die MEX 190.

Die Hauptstadtstraßen sind nicht nur ziemlich voll, sondern auch ziemlich teuer, heute berappe ich an 6 Mautstellen ca. 32 Euro, – natürlich ist vor jeder Mautstelle ein Stau von mindestens 500 Metern, richtig vorwärts geht es sowieso nicht, dafür sind die Straßen irgendwie zu eng mit den Dörfern und Städtchen verknüpft, – nicht mit unseren Autobahnen vergleichbar, – ständig Ein- und Ausfahrten, – es kreuzt alles, was halt in den Städtchen zu Hause ist, – nicht nur Fußgänger, – auch Fahrräder, Traktoren, Schubkarren und Verkaufswagen der Straßenhändler einschließlich der dazugehörigen Hunde, – für die 175 km heute habe ich annähernd 5 Stunden gebraucht.

Vor Chimalhuacan führt die MEX 57 D durch die Laguna de Texcoco, – ein Sumpfgebiet, unweit des Flughafengeländes. Hier zeigen sich dann die Probleme einer solchen Megastadt in aller Deutlichkeit, – dort wo eigentlich ein „Naturpark“ sein soll, – es steht unglaublich viel Wasser überall, in kleinen Seen, Tümpeln, Bächen und Flüßen, liegt ein ziemlich übler Geruch in der Luft, das Wasser hat eine schwarzgrüne Farbe und ist wohl eher eine Mischung aus Brackwasser und Abwässern der Stadt, garniert mit Millionen von Plastikflaschen, die die Ufer dick säumen und mit den Wasserpflanzen um die besten Plätze kämpfen, bei manch kleinem Tümpel ist kaum noch das Wasser darunter zu erkennen. Die Silberreiher, die trotzdem hier noch zu Hause sind, verlieren sich in den Maßen von Müll. Wirklich schade !

Hinter Chalco führt die Straße westlich des Nationalparks „Iztaccihuatl-Popocatepetl“ vorbei, – Nadelwald prägt hier die hügelige Mittelgebirgslandschaft.
…und wie sollte es um diese Jahreszeit auch anders sein, dort findet allenthalben der Verkauf von Weihnachtsbäumen statt, – also auch darin stehen uns die Mexikaner in nichts nach.

Die Straße führt nun Richtung Cuautla über viele Kilometer immer bergab, aus den fast 2.300 Metern Höhe über NN der Hauptstadtregion werden bis heute abend gute 1.400 Meter.

Zwischen Cuautla und Jantetelco wird wieder einmal eine Pemexstation zu meinem Nachtquartier, hier kassiert das nahe Restaurant ca. 2,50 Euro, – vollkommen berechtigt, – der Platz ist blitzsauber, hell erleuchtet und die Stellplätze liegen wieder hinter den Gebäuden, die Geräusche der Straße sind also nur schwach zu hören ( N 18° 43′ 59.3“ W 098° 49′ 07.0“ ).

Tagesetappe: 175 km Gesamtstrecke: 48.658 km

21.12.2022 – Von Queretaro nach Tepotzotlan

Die Nacht war herrlich, der dicke Verkehr nur in der Ferne zu hören, ich habe geschlafen, wie ein Murmeltier.

Gegen 11 Uhr mache ich mich auf den Rückweg.
Wie schon auf dem Hinweg, immer der MEX 57 D nach, an Maut habe ich wieder knappe 10 Euro bezahlt.

Das ging allerdings heute nicht ohne eine kleine Meinungsverschiedenheit mit einer Angestellten an der Mautstelle „Palmillas“.
Nachdem ich dort vorgestern 92 Peso zu berappen hatte und auch die Fahrzeuge vor mir dies bezahlen mussten, wollte die Dame 186 Peso von mir, – meinen Hinweis auf „Solo“, was bedeutet, daß das Fahrzeug nicht mehr als 2 Achsen und 4 Räder hat, hat sie nicht interessiert und auch als ich ihr den Kassenzettel von vorgestern hingehalten habe, weigert sie sich gar, einen Blick darauf zu werfen.
Ok, – da hast Du Dir den Falschen rausgeschaut, – ich mache zischend die Feststellbremse rein und warte ab, – nichts passiert. Das hat offensichtlich noch nicht gereicht, – jetzt stelle ich den Motor ab, verschränke die Arme vor der Brust und frage sie, wie das jetzt weiter geht, – meinen Zuruf, ich hätte bis März Zeit, hat sie wohl nicht verstanden, – auch gut, – den 100er, den ich ihr reiche, will sie auch nicht haben.
Hinter mir beginnt das große Hupkonzert, – das macht mir noch nicht mal einen erhöhten Puls, – dann beginnen sie hinter mir rückwärts aus der Fahrspur zu fahren, die Dame beginnt jetzt zu telefonieren, fragt einen Kollegen und fühlt sich wohl bestätigt, beharrt weiter auf ihren 186 Peso, die ich nicht gewillt bin, zu zahlen.
Sie zeigt mir an, daß ich auch rückwärts raus fahren soll, – mach ich, – hinten erwartet mich ein Polizist, winkt und macht den Weg frei, er spricht ein paar Worte Englisch und fragt, was los sei, – auf meinen Einwand, daß ich für nur 2 Achsen, bzw. 4 Räder keine 186 Peso bezahlen muß, schaut er unter den Aufbau und nickt bestätigend.
Kopfschüttelnd winkt er mich über 2 Fahrspuren auf eine andere Durchfahrtspur, dort am Kassenhäuschen kriege ich schon wieder die 186 Peso angezeigt, mein „Solo“-Einwand wird hier allerdings sofort akzeptiert und fast entschuldigend wird die Anzeige auf 92 Peso geändert.
Na also, – geht doch !

Sonst ist es fast langweilig heute, die Gegend kenne ich ja schon von vorgestern, auf der Autobahn herrscht dichter Verkehr, um so näher ich Mexiko-City komme.
Eigentlich will ich noch einkaufen, es gibt aber keinen Parkplatz am oder in der Nähe vom Supermarkt, also verschiebe ich das auf morgen.

Gegen 16 Uhr treffe ich wieder bei Pepe´s RV in Tepotzotlan ein ( N 19° 43′ 25“ W 099° 13′ 16“ ) , wo ich übernachten werde und hoffe, daß in der Zwischenzeit auch mein Paket mit Ersatzteilen aus Deutschland angekommen ist.

Tagesetappe: 138 km Gesamtstrecke: 48.483 km

20.12.2022 – Werkstattbesuch in Queretaro

Die Nacht ist ziemlich laut, der Verkehr auf der vorbeiführenden Autobahn läßt auch in der Nacht kaum nach, – die schweren, amerikanischen Trucks röhren entsprechend im Sekundentakt und deren laut knatternde Motorbremsen lassen an tiefen Schlaf kaum denken.

Eigentlich bin ich froh, als um 7 Uhr die Nacht endlich um ist.

Kurz vor 9 Uhr bin ich in der Werkstatt ( N 20° 34′ 05.20“ W 100° 14′ 59.68“ ), die Mitarbeiter treffen auch gerade ein, ist wohl der offizielle Arbeitsbeginn hierzulande.
Der „Meister“, den ich gestern schon kennengelernt habe, begrüßt mich und bittet mich, zu warten, bis der Grubenplatz frei wird.

So gegen 10 Uhr geht es dann los.

„Ernesto“, der mir zugeteilte Mechaniker macht einen zuverlässigen und kompetenten Eindruck, er arbeitet konzentriert die Sachen ab, die gemacht werden müssen, die Arbeit macht ihm offensichtlich Spaß, – hier und da trällert er ein Liedchen, – so solls sein.

Ich bin ständig bei ihm, auch unten in der Grube, die eine oder andere Sache muß ich ihm erklären, diesen Typ europäische Allrad-LKW hat er doch recht selten unter seinen Händen und er scheint gerne noch etwas dazuzulernen.
4 Ölwechsel, 42 Liter Öl werden dabei erneuert, das Getriebe als fünftes hat Langzeitöl drin und braucht noch kein Frisches, 6 andere Ölstände werden nur kontrolliert und teilweise nachgefüllt, die Wellen abgeschmiert, Filter getauscht, Luftfilter gereinigt, Diesel- und Separfilter erneuert und alle sichtbaren Schrauben kontrolliert und teilweise nachgezogen. Gute Arbeit, finde ich !

Um 15 Uhr bin ich fertig, – die Rechnung und das Bezahlen zieht sich dann noch eine ganze Stunde hin, der Preis für den heutigen Tag, – mehr als fair, – ich hatte mir kein Angebot machen lassen und bin angenehm überrascht.

Dann verlasse ich das Städtchen, – ich möchte nicht noch eine Nacht an der BP-Tankstelle verbringen.

Zurück bis nach Tepotzotlan fahre ich allerdings heute nicht mehr, das wird mir zu spät, – nur noch ein paar Kilometer raus, dort bei „El Sauz“ an einer ziemlich neuen Pemex-Raststätte sieht es gut aus ( N 20° 27′ 42.8“ W 100° 05′ 55.7“ ), die Parkplätze sind weiter hinten, die Gebäude dazwischen, – zu essen gibt’s auch was, – was will ich mehr, – hier bleibe ich über Nacht.

Tagesetappe: 29 km Gesamtstrecke: 48.345 km

19.12.2022 – Von Tepotzotlan nach Queretaro

On the road again !
Tolles Gefühl, endlich wieder unterwegs zu sein.

Mein Weg führt mich heute ca. 200 km nördlich von Mexiko-City nach Queretaro, dort möchte ich eine MAN-Werkstatt aufsuchen und einen großen Service machen lassen, damit der HerrMAN wieder ganz fit wird.

Die Strecke ist einfach, eigentlich immer nur der MEX 57 D nach, an Maut zahle ich umgerechnet knapp 10 Euro.
Der HerrMAN schnurrt prima, alles hört sich gut und geschmeidig an, das anfänglich etwas ungute Gefühl, nach der langen Standzeit, schwindet ziemlich schnell.

Unterwegs zeigt sich die Natur unglaublich vertrocknet, eigentlich ist doch der zurückliegende Sommer hier Regenzeit, mir scheint jedoch, daß die Regenfälle nicht sehr ergiebig waren, die Wiesen sind braun und dürr, viele Bäume tragen gelbes Laub, immer wieder mal gibt es einen kleinen Stausee oder Wasserbassins zu sehen, meistens leer oder nur noch minimal gefüllt.
Erst weiter im Norden zeigen sich ein paar grüne Flecken in der Natur, hier wird noch bewässert und Landwirtschaft betrieben, Traktoren sind auf den Feldern unterwegs und bearbeiten die Scholle.

Nach knapp 4 Stunden komme ich in Queretaro an, allerdings gestaltet sich die Suche nach der Werkstatt etwas schwierig, die erste Adresse in einem Industriegebiet passt überhaupt nicht, dort befindet sich eine ganz andere Firma.
Google Maps gibt noch eine zweite Möglichkeit preis, die liegt gut und gerne 10 km weiter, dort finde ich dann zumindest schon mal einen großen MAN-Betrieb.
Allerdings stellt sich im Gespräch mit dem Pförtner heraus, daß dort MAN-LKW unter dem Volkswagen-Label produziert werden, eine Servicewerkstatt gibt es hier auch nicht.
Der Pförtner möchte mir helfen und schafft einen Mitarbeiter aus dem Büro ran, – sehr freundlich und hilfsbereit, – er spricht auch englisch und erklärt mir, daß es eine MAN-Servicewerkstatt gibt, mit der auch sie oft zusammenarbeiten, allerdings nochmal ganz woanders.
Er schlägt mir spontan vor, sich mit seinem PKW vor mich zu setzen, mich dorthin zu begleiten und dem dortigen Personal auch gleich zu übersetzen, was alles am HerrMAN gemacht werden soll.
Na das nenne ich doch mal eine Maßnahme, – danke dafür.

So kriege ich spontan einen Termin für morgen, zunächst soll ich um 14 Uhr kommen, später bin ich dann sogar schon morgen früh um 9 Uhr dran. Ich bin gespannt.

Leider kann ich nicht dort auf dem Gelände übernachten, so bleibt mir nur ein Platz an der nahen BP-Tankstelle, die im iOverlander als relativ ruhig und bewacht geschildert wird. ( N 20° 34‘ 11.5“ W 100° 17‘ 44“ )

Tagesetappe: 220 km Gesamtstrecke: 48.316 km

17.12.2022 – Weihnachtliches Tepotzotlan

Natürlich wird auch in Mexiko Weihnachten gefeiert, auch wenn es uns bei Tagestemperaturen um 25 Grad etwas ungewöhnlich erscheint.

Schon seit Anfang Dezember schmückt sich die Stadt mit tausenden von Lichtern, es funkelt und blinkt überall und auch die üblichen Motive, Weihnachtsbäume, Rentiere und der Weihnachtsmann sind allgegenwärtig.
Vorne am Stadtplatz, nahe der Kirche, findet seit Tagen der Weihnachtsmarkt statt, – Stände und Verkaufsbuden sind aufgebaut, – unglaublich viel Süßzeug wird feilgeboten, aber auch Kleidung, dicke Ponchos und Schals, – aber auch Lederwaren und schöner Schmuck mit indigenen Motiven.

Aus den umliegenden Lokalen ertönt die übliche laute Musik und über den Platz verteilt geben einige Kapellen ihr Repertoire zum Besten, – Mexiko ist halt einfach laut !

An den 9 Tagen vor Weihnachten, – sie verkörpern die 9 Schwangerschaftsmonate Marias, – also ab dem 16. Dezember werden in vielen Städten die „Pastorales“ dargeboten, – im 16. Jahrhundert von den Spaniern eingeführte Hirtenspiele, rund um die Geburt Christi, – hier in Tepotzotlan in der Kirche, – einmal hätte ich mir das gerne angeschaut, bin aber erschrocken wieder abgezogen, als ich die lange Schlange der Besucher vor dem Eingang gesehen habe.
Am letzten Tag, dem Heiligen Abend, erreichen die Feierlichkeiten ihren Höhepunkt mit dem Aufschlagen der „Pinata“, einem mit Süßigkeiten gefüllten Ballon, der mit Pappmaché überzogen ist, jeder darf hier soviel einsammeln, wie geht.
Danach wird zusammen bis in die Nacht gefeiert, gemeinsam gegessen, getanzt und laute Musik gespielt.

Marlis und Ralf haben mir einen Auszug aus einem Adventskalenderbuch geschickt, in dem beschrieben wird, daß die Menschen in Lateinamerika ihre Freude über die Geburt Christi noch deutlich zum Ausdruck bringen:
„Wir dürfen unserer Freude Ausdruck verleihen mit dem ganzen Körper: Singen, Hüpfen, Tanzen. Auch das ist eine Form der Anbetung Gottes“.

Fand ich beeindruckend gut beschrieben und erlebe noch am selben Abend genau das:
Zusammen mit Ursula und Markus will ich ein Restaurant am Stadtplatz aufsuchen, als irgendetwas in der Luft liegt, – vorne an der Kirche stehen und sitzen unglaublich viele Leute und auch entlang der Straße stehen sie dicht gedrängt, irgendetwas erwarten sie.
Wir stellen uns mal dazu und warten ab.

Es dauert nicht lange, bis die Polizei die Straße absperrt, – dann geht es los, – ein Weihnachtsumzug kommt um die Ecke, große LKW mit Plattformen, Pickups, Autos, Pferdegespanne und Motorräder, – alle weihnachtlich bunt geschmückt mit den üblichen Symbolen von Schnee und Weihnacht, – mit tausenden von Blinkelämpchen, lauter Musik und tösendem Hupen, – die Menschen auf den Wagen machen genau das, was in diesem Adventskalenderbuch beschrieben ist, sie Singen, Rufen, Hüpfen Lachen und Tanzen, – immer wieder bringen Eltern ihre Kinder für ein schnelles Foto auf einen der Wagen um danach gleich wieder in die Reihen der Zuschauer zurückzutreten.

Zur selben Zeit wird über dem Stadtplatz ein buntes (und natürlich lautes) Feuerwerk gezündet.

Auf uns wirkt das alles eher wie ein Karnevalsumzug, aber so ist das eben, – andere Länder, – andere Sitten.

Und auch später noch, als wir in einem Lokal an der Straße sitzen, fahren immer wieder einzelne Fahrzeuge hupend vorbei und die Mitfahrer rufen irgendetwas in die Nacht.


Tagesetappe: 0 km Gesamtstrecke: 48.096 km

10. bis 16.12.2022: Servicetage 9 bis 15:

Nach der Aktion mit dem Wasser ist jetzt die Technik vom HerrMAN dran, ich mache mich endlich mal dran, die Batterie anzuschließen, – beim Starten passiert jedoch gar nichts ! ? !

Der Verkäufer hatte mir dieses Riesending von Batterie als speziell für Trucks angepriesen, mit 24 Volt und 144 Ah, davon hatte ich noch nie gehört, als mir jedoch zwei andere Angestellte in dem Laden auf mein ungläubiges Staunen versicherten, daß diese tatsächlich 24 Volt stark sei, habe ich sie mitgenommen, Beschriftung scheint hier unüblich zu sein, auch die kleinen 12 Volt Batterien haben keine, lediglich die Ampere sind angegeben.

Als sich jetzt beim Starten nichts tut, komme ich auf die Idee, das Meßgerät dranzuhalten, um mögliche Fehler zu finden, – und was soll ich sagen, – das ist eine ganz stinknormale 12-Volt-Batterie.

Raoul ruft seinen Taxifahrerkumpel an, der kommt am nächsten Morgen gegen 10 und zusammen mit der Batterie machen wir uns los ins „Fachgeschäft“.
Zunächst behauptet der Verkäufer weiter, daß dies eine 24-Volt-Batterie sei, bis ich mein mitgebrachtes Meßgerät ranhalte, das bei 12,5 Volt Schluß macht, er schaut ziemlich erstaunt.
Dann gehen wir zum Regal, es gibt noch zwei weitere Batterien dieser Sorte, ich meße sie beide durch und auch diese haben nur 12 Volt.
Ungläubig schauen uns der Filialleiter und seine beiden Verkäufer an, – fragt mich nicht, was sie gerade denken, – jedenfalls nimmt er sie postwendend zurück und verweist mich auf eine andere Filiale, die wohl 24-Volt-Batterien haben soll.
Diesmal lehne ich jedoch dankend ab und greife nach bewährter Manie auf zwei Stück zu je 12 Volt zurück, sie haben zwar eine niedrigere Amperezahl als die Originale, das soll aber in den Regionen, in denen wir uns bewegen kein Problem darstellen.
So macht er dann doch noch seinen Umsatz, alle sind zufrieden und schon gegen 12 Uhr sind wir wieder am HerrMAN.

Der Einbau ist unproblematisch und schon 1 Stunde später brummt der HerrMAN, – den Schlüssel rum, zweimal leergedreht und dann startet er, – nach 30 Monaten Stillstand, – Respekt, – MAN halt !

Die weiteren Tage gehen mit Putzen und den vielen Kleinigkeiten drauf, die vielen kleinen Vorhängeschlößer sind meist fest und wollen gangbar gemacht oder durch Neue ersetzt werden, auf dem Dach verlegte Kabel sind lose, die verwendeten Kabelbinder sind alle „abgefault“, Scheiben und Solarplatten putze ich gleich drei mal, alles ist ziemlich verkrustet, die Luft in dem Riesenmoloch der Stadt ist sicher nicht die Sauberste.

Zwischendurch ist natürlich auch immer wieder mal „Vergnügen“ angesagt, – ich gehe gerne mal ins Städtchen, die vielen Garküchen duften köstlich und laden immer zu den typisch mexikanischen Takos ein.


Einkaufen im Einkaufszentrum des Nachbarbezirkes ist zwischendurch auch immer mal wieder angesagt, die Fahrt dorthin und zurück im kleinen Minibus, mitten zwischen den Einheimischen, – ein ganz besonderes Erlebnis, – die Menschen sind extrem freundlich und hilfsbereit, – immer ist jemand gerne bereit, auf die entsprechende Haltestelle hinzuweisen, wenn man danach fragt, – im Bus reicht man seine 13 Pesos (ca. 65 Eurocent für eine Fahrtstrecke von knapp 20 Kilometern) einfach dem Nachbarn, der sie wieder weiterreicht, bis sie letztendlich beim Fahrer angelangt sind, auf gleiche Art und Weise kommt auch Wechselgeld zurück, wenn man es nicht passend hat.
Hautnah und mittendrin, – hauptsächlich, wenn gerade mal wieder 20 Personen in dem kleinen 9-Sitzer hocken und stehen, – das System hat man relativ schnell erlernt.

Nun ist der HerrMAN soweit wieder fahrbereit, der Mechaniker, der früher immer die Fahrzeuge hier am Platz gewartet hat, ist wohl verstorben, berichtet mir Benjamin, der Besitzer, – so werde ich am kommenden Montag zu einer MAN-Werkstatt fahren, um einen großen Service machen zu lassen.

In der Zwischenzeit warte ich noch auf ein Paket mit Ersatzteilen, das ich vor gut 3 Wochen in Deutschland aufgegeben und hierher verschickt habe, ich bin gespannt, ob das noch irgendwann ankommen wird.

Tagesetappe: 0 km Gesamtstrecke: 48.096 km

04. bis 9.12.2022: Servicetage 3 bis 8:

Tja, und was soll ich sagen, der Teufel steckt im Detail.

Tag 3 soll einfach mal dazu dienen, das Wassersystem im HerrMAN zu checken und zu befüllen, – doch daraus wird fast eine ganze Woche.


Zunächst stellte ich beim Probieren schon fest, daß die Ablaßhähne der beiden Abwassertanks fest sind und sich erst nach Besprühen und leichter Gewaltanwendung wieder bewegen.

Ich gebe mal ca. 70 Liter Wasser in den Frischwassertank und möchte ausprobieren, doch auch hier sind alle Wasserhähne fest und auch nur unter leichter Gewaltanwendung zu öffnen.
Die Wasserpumpe brummt, jedoch Wasser kommt hier nicht an, – meine erste Vermutung, daß wohl die Pumpe defekt ist, erweist sich später, als ich diese durch eine andere aus dem Ersatzteilkoffer ersetzt habe, als falsch.

Fehlersuche:
Ich öffne vorsichtig den Tankauslauf, – und nichts passiert, – verstopft, im Auslaufstutzen des Tanks sitzt ein dicker Pfropfen, wohl ein Gemisch aus Kalk und Rost, dem ich nur mit einem Bohrer Herr werde, – dann läuft das Wasser und ich entleere erst mal wieder den Tank.
Bei der weiteren Suche entdecke ich im restlichen Zulaufsystem noch zwei weitere Verstopfungen aus Kalkablagerungen.

Dann kommt endlich Wasser an den Verbrauchern an, es spritzt, – allerdings nicht da, wo es eigentlich spritzen sollte, sondern aus den Oberteilen der Hähne, dort wo warm und kalt eingestellt wird.
Ich baue die beiden Hähne aus, öffne sie und muß erkennen, daß alle Innenteile verkrustet und verschmutzt sind, das konnte nicht mehr dicht sein.
Das Säubern ist „Uhrmacherarbeit“, den Küchenhahn zerlege ich insgesamt 5 mal, den im Bad nur 3 mal, bis endlich alles dicht ist.
Und zu meiner Freude ist Hahn Nummer 3 in der Dusche dicht.

– bis ich mich zur wohlverdienten Ruhepause draussen im Klappstuhl niederlassen möchte und aus der Wohnkabine unterhalb der Duschwanne das Wasser tropft ! – Ich krieg die Krise !
Die Duscharmatur ist eine Unterputzarmatur, im sichtbaren Duschbereich trocken, aber hinten, in einem Hohlraum zwischen der Rückwand der Dusche und dem Kleiderschrank läuft das Wasser munter die Wand hinab und sucht sich seinen Weg.
Ich muß den halben Schrank abbauen, um an die Stelle zu kommen, an der ich den Hahn ausbauen kann. Und auch hier das selbe Bild, wie bei den anderen beiden, – also auch zerlegen, reinigen, wieder einbauen und testen, – sicherheitshalber lasse ich mal den Schrank noch zwei Tage offen, man weiß ja nie.

Nun scheint alles so weit dicht zu sein, – eine unglaubliche Odysee, – typisch von kaputtgestanden, – ich vermute mal, daß die Kalkrückstände im System nicht verkrusten, so lange das System immer wieder in Gebrauch ist, erst wenn die Teile so lange unbenutzt und damit trocken stehen erhärten diese Rückstände und verhindern ein ordnungsgemäßes Abdichten an den dafür vorgesehenen Stellen.

Tagesetappe: 0 km Gesamtstrecke: 48.096 km