18.02.2025 – Von Clorinda (Argentinien) nach Caacupe´ (Paraguay)

In der Nacht haut es wieder sintflutartig Wasser vom Himmel auf die Erde und uns herunter , – es trommelt und platscht, – stundenlang.

Der morgendliche Blick aus dem Fenster zeigt eine Seenlandschaft rundum, – braune Pfützen, – volle Gräben, – Wege und Pfade voller Wasser.

Gegen 10.30 Uhr machen wir uns los, – heute ist Grenztag.
Bei der Ausfahrt über die schmalen, sandigen Wege des Campground hinterlassen wir tiefe Spuren, – obwohl ich verdammt aufpasse, die Schäden nicht größer zu machen, wie es halt eben geht, wird man unsere Spuren wohl noch einige Zeit sehen.

Raus auf die 11, – unsere Stollenreifen sind vollkommen mit Matsch zugesetzt, – wir hinterlassen eine lange Dreckspur auf der noch nassen Straße, – nun, der nächste Regenguß kommt bestimmt und wird sie beseitigen.

Zur Grenze sind es nur wenige Kilometer, – die Ausreise aus Argentinien geht superflott, nach 20 Minuten ist Alles erledigt, – dann fahren wir hinüber nach Paraguay, wir reihen uns in die kurze Fahrzeugschlange zur Paßkontrolle, – schon aus der Ferne fällt mir die Überdachung darüber auf und ich zweifele an der Durchfahrtshöhe, – und als wir nach Minuten endlich dran sind, – Heike schaut mittlerweile schon stehend durch das Schiebedach raus um die Dachkante zu sehen, bewahrheitet sich die Misere, es fehlen wohl 5 Zentimeter an Höhe.
Ein Zöllner hat es auch schon bemerkt, winkt besorgt und auch zwei Fahrzeuge hinter uns haben das Problem bereits erkannt und halten Abstand, – wir müssen rückwärts raus.
Der Zöllner gibt uns freundlich zu verstehen, daß wir ausnahmsweise mal rüber auf die LKW-Spur müssen und begleitet uns, – er macht den Weg frei, weist uns ein, stoppt andere Fahrzeuge, räumt Pylonen weg und begleitet mich dann von dort zu Fuß zu den entsprechenden Abfertigungen, – wirklich äußerst freundlich und hilfsbereit, das ist wahrlich nicht selbstverständlich.
Nach einer knappen Stunde sind wir auch hier durch, – die Geldwechsler an der Straße laße ich abblitzen, der Kurs ist mehr als miserabel.

Ins Land hinein, Richtung „Asuncion“, der Hauptstadt, geht es über die große, mautpflichtige Brücke „Puente Remanso“, die über den Rio Paraguay führt. Der Kassierer an der Mautstelle läßt sich überreden und wir können mit Pesos aus Argentinien bezahlen, an einer anderen Mautstelle, die später folgt, klappt das nicht mehr und wir müssen die eigentlich lächerlichen, umgerechnet 61 Eurocent mit der Visakarte bezahlen, – nunja !?

Die Hauptstadt umgehen wir in einem großen, nördlichen Bogen über die 3 und dann hinunter zum „Lago Ypacarai“, nach „San Bernardino“ und über die 2 hinüber nach „Caacupe´“.
Die 3 und die DO 12 entlang des Sees sind etwas holprig und hier gibt es wieder jede Menge dieser „Topes“, also Bremsschweller, – es rumpelt und rattert andauernd.

Am See entlang reihen sich die tollen Grundstücke nahtlos aneinander, – fette Villen, – hohe Zäune um parkähnliche Grundstücke, – neben den Einfahrten die „Container“ der Security, – hier zeigt man, was man hat. Offensichtlich haben sich hier auch einige Westeuropäer angesiedelt, – so lesen wir die beiden Straßenbezeichnungen „Calle Dr. Jörg Haider“ und „Ave. Uwe Seeler“.

Die 2 ist dann eine richtige Autobahn, wie wir sie von Deutschland kennen, gut asphaltiert, breit, mit Standstreifen, Leitplanken usw., – nach wenigen Kilometern erreichen wir unsere Ausfahrt, stehen allerdings dann vor einer nur 2,50 mtr. hohen Unterführung, – das wird nichts, – also Warnblinker, Rückwärtsgang und zurück auf die Autobahn, eine Abfahrt weiter und auf der anderen Seite wieder zurück.

Über einen kurzen, sandigen Feldweg erreichen wir den Campingplatz „Pequena Baviera“ (Klein-Bayern), der einer deutschen Familie gehört und von ihr geführt wird. ( S 25° 22′ 55“ W 057° 04′ 13“ ). Unter hohen, schattigen Bäumen loggen wir ein, hier werden wir für ein paar Tage rasten.

Tagesetappe: 110 km Gesamtstrecke: 71.180 km



17.02.2025 – Von Resistencia nach Clorinda

Auch hier in der Großstadt ist die Nacht total ruhig, der Platz liegt etwas weg von der Durchgangstraße in einem Wäldchen, mit einem großen Teich, das Einzige, das gelegentlich zu hören ist, ist das Schnattern der großen Gänseschar unten am Teich und der jämmerlich laute Schrei des Pfauen, den die Besitzerin des Platzes ihr Eigen nennt.
Am späten Abend zieht irgendwo in der Nähe ein Gewitter vorbei, wir sehen die Blitze und hören es Donnern, – Wind kommt auf, super angenehm, – ein paar wenige Regentropfen fallen vom Himmel und die Temperatur sinkt auf ein recht erträgliches Maß.

Der Morgen ist bewölkt, gegen 11 Uhr machen wir uns los, raus auf die 16 und dann gleich im nächsten Kreisverkehr auf die 11 und ab nach Norden, Richtung Asuncion in Paraguay.
Auch die 11 ist fast schnurgerade, anfänglich sind Landwirtschaftsflächen zu sehen, wieder riesige Felder, passend dazu riesige Traktoren mit riesigen Maschinen im Schlepp.
Auf der Straße kommen uns immer wieder Sattelschlepper entgegen, die diese Monster von A nach B transportieren, oft gleich einen Bau-Wohnwagen mit auf der Pritsche, vermutlich Lohnunternehmer, die mit Mann und Maschine von Farm zu Farm ziehen und ihre Dienste zur Verfügung stellen.

Etwas später enden die Felder, – ein wenig Weidewirtschaft folgt und dann fast nur noch Brachland, – naß und sumpfig ist es hier, – Schilf, – ein wenig Pampasgras und Palmen, eine kleinwüchsige Fächerpalmenart, – haben wir so bisher nirgends gesehen.

Nach gut zwei Stunden erreichen wir die Stadt „Formosa“, – sehen können wir von ihr gar nichts, denn gerade hier entladen sich die schwarzen Wolken, die wir schon während der gesamten Fahrt vor uns am Horizont sehen können, – ein tropischer Gewittersturm zeigt uns, was er kann, – es schüttet mehr, als aus Eimern, blitzt und donnert, die Temperatur fällt von 36 auf 24 Grad, alle Scheiben beschlagen, die Straßen stehen innerhalb von Minuten unter Wasser, – gespenstisch, – alle Fahrzeuge fahren mit Beleuchtung, manche haben die Warnblinker laufen, – die Straßenlaternen brennen, – es ist stockfinster und oft reicht der Blick nicht bis zum Gehsteig rüber.

Nach 30 Minuten ist der Spuk vorbei, die Stadt liegt hinter uns, die Fahrt nach Norden geht weiter, etwas langsamer, denn überall steht Wasser, die Spurrillen auf der Straße sind gefüllt, es ist rutschig.

Gegen 17 Uhr treffen wir in „Clorinda“, der letzten Stadt vor der Grenze Argentinien-Paraguay ein.
Wir übernachten hier noch einmal, die Grenze machen wir morgen.
Es gibt hier nur den Campingplatz „Caperucita Roja“, also fällt die Auswahl leicht.
Die Einfahrt auf den Platz eher weniger, – zwei Tore sind zu niedrig, ein Drittes ist oben ohne Begrenzung, – dafür sind drinnen die sandigen Wege so aufgeweicht, daß der HerrMAN tiefe Spuren hinterläßt, – zwei tiefhängende Kabel müssen wir erst gemeinsam mit den Besitzern beseitigen, bevor wir endlich unseren Stellplatz erreichen. ( S 25° 15′ 57“ W 057° 43′ 56“ )

Heute sind zumindest die abendlichen Temperaturen mit 24 Grad geradezu traumhaft, wenngleich die Luftfeuchtigkeit wohl bei mindestens 95 % liegt, alles ist klamm.

Tagesetappe: 288 km Gesamtstrecke: 71.070 km



16.02.2025 – Von Pampa de los Guanacos nach Resistencia

Unser Nachtplatz ist wirklich top, – aber hier ist es noch einen Tick heißer als gestern in der „Karnevals-Hochburg“.
Aus den 40 Grad bei unserer Ankunft werden bis Mitternacht gerade mal 33, die Luft steht, kein Blatt in den Baumkronen über uns bewegt sich. Trotzdem übermannt uns irgendwann die Müdigkeit und Schlafen geht wohl auch bei diesen Temperaturen.

Gut geschlafen haben wir beide nicht, naßgeschwitzt und irgendwie platt beginnen wir den Tag bei 29 Grad, gegen 10.30 Uhr fahren wir los, zunächst hinüber ins Städtchen, ein wenig Obst und Trinkwasser einkaufen.
Gegen 11.30 Uhr dann geht es wieder hinaus auf den „Highway“, die 16, und weitere 300 km schnurgeradeaus nach Osten.
Die Straße, die Landschaft, – alles ist wie gestern, nur die Hitze nicht, heute knacken wir die 40 Grad schon gegen 15 Uhr.

Unterwegs wieder den grünen Wall aus Sträuchern und Bäumen auf beiden Seiten, dahinter die riesigen Felder, sofern sie überhaupt sichtbar sind, – einzige Abwechslung heute mal, ein paar Köhler verkokeln hier Holz zu Kohle, der Rauch weithin sichtbar und auch die Nase kriegt ihren Teil ab.
Ein paar Orte und kleine Städtchen gibt es wieder, – Kleinmöbel werden hier gebaut und an der Straße zum Verkauf angeboten, wenig später wechselt das Produkt, hier sind es Keramik- und Töpferwaren, vornehmlich Gartenzwerge in allen Größen und Farben.

Gegen 17.30 Uhr erreichen wir die Stadt „Resistencia“, viel Auswahl an Nachtplätzen hat es hier nicht, – an der Peripherie gibt es den Campingplatz „Complejo San Antonio“, – wir sind die einzigen Gäste, – schattige Bäume, – Stromanschluß und saubere Duschen gibt es hier. ( S 27° 24′ 41“ W 058° 58′ 51“ )
Klasse, – mal richtig kalt duschen, – das wärs, – allerdings bleibt das Wunschdenken, denn aus der Kaltwasserleitung kommt das Wasser mit knappen 40 Grad, – naja, dann halt keine kalte, sondern eine heiße Dusche.

Am späten Abend kommt der Verwalter auf einen Plausch vorbei, er erzählt uns, daß es sich bei der Anlage eigentlich um eine große Anlage mit Sportplätzen und anderen Einrichtungen handelt, die täglich von mehreren Schulen und Sportgruppen genutzt wird und Zelten und Camping eigentlich nur am Rande stattfindet. Weil heute Sonntag ist und weil derzeit große Schulferien sind, haben sie gerade eine ruhige Zeit und nicht viel zu tun.

Tagesetappe: 320 km Gesamtstrecke: 70.782 km



15.02.2025 – Von Lumbreras nach Pampa de los Guanacos

Lumbreras, – ein kleines, ruhiges Dorf, irgendwo in Argentinien !?
Denkste ! Gegen 21 Uhr geht es los, Trommlergruppen ziehen durch den Ort, die Menschen strömen aus allen Seitenstraßen heran, Mädchen in bunten Kleidern, laute Musik plärrt aus irgend einem Lautsprecher.
Nebenan auf dem überdachten Sportplatz ist es hell erleuchtet, – es wird Karneval gefeiert, – ein Moderator begleitet die Gruppen und deren Tänze durch lautes Anfeuern, – na bravo !
Nein, wir sind keine Kulturbanausen, finden es ganz interessant, auch an die Lautstärke kann man sich irgendwann gewöhnen, – und bei 32 schwülen Grad mag sowieso kein Mensch ans Schlafengehen denken, – bei der Wärme eigentlich unmöglich. Gegen Mitternacht löst sich das Fest dann auf und bei nur noch 30 Grad probieren wir es dann mal und gehen zu Bett.

Am Morgen ist es mit 25 Grad schon fast angenehm „kühl“, das Dorf wieder ruhig und verschlafen.

Gegen 10 Uhr machen wir uns los, mittlerweile sind es schon wieder 29 Grad und die Temperatur steigt ständig an, 31, 33, 36 und gegen 16 Uhr knacken wir die 40-Grad-Marke, die uns auch bis zum frühen Abend bleibt.
Wir fahren raus auf die 9, biegen wenige Kilometer später auf die 16, – sie wird uns für die nächsten 700 Kilometer schnurgerade nach Osten bringen.


Die Landschaft: Meist bretteben, – in der Mitte die schnurgerade Landstraße, – recht brauchbar asphaltiert, – hier und da ein paar Schlaglöcher, – immer mal wieder wellig.
Rechts und links davon eine breite Grünfläche, dann dichte Hecken und Bäume, – das war es.
Ich stelle heute mal nur ein Bild ein, – das könnte um 11 Uhr, um 12, 13, 14 oder zu jeder anderen Zeit aufgenommen sein, – die Landschaft ändert sich nicht, – bis zum Abend.
Nur selten lichten sich die grünen Wände und geben einen Blick auf die dahinterliegende Ebene frei, – oft riesige Landwirtschaftsflächen, – teilweise abgeerntet, – teilweise noch grün bewachsen, – meist Mais, – Felder, 3 km lang und 2 km tief in die Ebene hinaus, – immer wieder mal sind riesige Silobehälter hinter dem grünen Wall zu sehen, – auf der Straße begegnen uns oft riesige Monstermaschinen, Traktoren mit 8 Rädern, Sämaschinen, Vollernter, bis zu 4 Meter breit, sie nutzen die geschotterte Standspur mit zum Fahren, – und gelegentlich gibt es auch die eine oder andere „Hazienda“ zu sehen.


Nur selten passieren wir ein Dorf oder kleines Städtchen, wohl keine 10 über den gesamten Tag verteilt.


Auf der parallel zur Straße verlaufenden Eisenbahnstrecke kommt uns ein Güterzug entgegen, eine Lok mit etwa 50 silberfarbenen, offenen Silowagen, Heike meint, obenauf gelbe Berge zu sehen, wohl auch Mais, der abtransportiert wird.

Gegen 17 Uhr reicht es für heute, knappe 400 Kilometer schnurgeradeaus bei 40 Grad, das schlaucht. Also, am nächsten Ort rechts raus und schauen, was es so gibt, – einen schönen, weitläufigen Grillplatz mit hohen Bäumen, die Schatten werfen. Das wird es. ( S 26° 14′ 26“ W 061° 49′ 46“ )

Tagesetappe: 393 km Gesamtstrecke: 70.462 km



14.02.2025 – Von Cafayate nach Lumbreras

Die Nacht auf dem Campground ist ruhig, – außer dem Geschrei einiger Weinseliger aus der Ferne ist nichts zu hören.

Gegen 11 Uhr machen wir uns auf den Weg, – grobe Richtung Osten, – Paraquay, – mindestens 1.500 km quer durch Argentinien, – Tiefland, – es wird wohl heiß werden, – Sehenswürdigkeiten sind dünn gesät, – könnte langweilig werden, – mal schauen.
Raus auf die Ruta 40, wenige Kilometer nordwärts, dann auf die 68 bis „Coronel Moldes“, dort auf die Nebenstrecke 47, später 48, um wieder auf der Hauptstrecke 9 rauszukommen, – so der Plan.

Die 68 hinter „Cafayate“ ist gut ausgebaut, lediglich die Bach- und Flußquerungen sind als tiefe Querrinnen ausgebaut, teilweise mit Sand und Geröll überschwemmt, – ein wenig hinderlich, aber sonst top.
Die Landschaft, – wieder mal traumhaft, die „Quebrada de las Conchas“, eine ca. 80 km lange Schlucht zieht sich zusammen mit dem Fluß und eingefaßt von faszinierend bunten Felsformationen in Richtung „Salta“ nach Norden.

Bei „Coronel Moldes“ biegen wir rechts ab, die 47 führt hinüber zum „Embalse Cabra Corral“, einem langgestreckten See mit zerklüfteter Küstenlinie, an der die Asphaltstraße direkt entlangführt, an Kurven fehlt es uns also nicht. An der schmalsten Stelle des Sees führt eine Brücke hinüber und die Straße weiter am Seeufer entlang, – viele Kilometer lang.

Dann führt die Straße vom See weg, – und der Asphalt endet, -uups, – das hatten wir nicht auf dem Schirm, – für gute 50 Kilometer führt die Erd- und Schotterpiste durch den tropischen Regenwald, – nur Hecken und niedrige Bäume, auf beiden Seiten, – neben der Piste, unten im Tal, windet sich ein braun gefärbter Fluß talwärts, – in weiten Stücken ist die Piste super zu fahren, andere Stücke sind total zerfahren oder weggeschwemmt, – mehrmals müssen wir Wasserläufe queren, – irgendwie sind wir ganz alleine unterwegs, – kein Haus, – kein Ort, – nichts, – zwei mal begegnet uns ein Fahrzeug, – mehrmals grasende, freilaufende Rinder und Ziegen, – die haben wohl auch nicht mit uns gerechnet, liegen friedlich wiederkauend mitten auf dem Weg und erschrecken sich, als sich der silberne Riese auf sie zu bewegt. Die Strecke zieht sich elendig lang, will gar nicht enden, aber, – Spaß macht es unbestritten auch.

Ich fahre heute länger, wir wollen nicht im Regenwald übernachten, – erst mal raus, ist die Devise.
Es ist dann schon fast 18 Uhr, als wir die 9 erreichen, eine 4-spurige, recht gut asphaltierte Landstraße, allerdings taucht erst nach einigen Kilometern ein Abzweig auf.
Wir fahren hin und landen in „Lumbreras“, einem kleinen Ort, abseits der Straße, – kurz hinter dem Ortseingang, zwischen Bahnhof, Busterminal und dem offenen und überdachten Sportplatz finden wir einen idealen Platz zum Übernachten.
Der „Dorfpolizist“ läuft bei unserer Ankunft zufällig gerade vorbei, schaut erstaunt und grüßt freundlich, – eine gute Gelegenheit, sein ok einzuholen, – er bejaht gerne, möchte aber mal kurz in unsere Päße schauen, – kein Problem, – ein ganz Korrekter, – man muß ja wissen, wer sich so in seinem Revier rumtreibt. ( S 25° 12′ 34“ W 064° 55′ 30“ )

Tagesetappe: 218 km Gesamtstrecke: 70.069 km



13.02.2025 – Von Angastaco nach Cafayate

Der heftige Gewitterregen erfrischt den Abend nur kurzzeitig, nachdem es aufhört zu regnen, wird es tropisch schwülwarm. Laut ist es hier mitten im Ort nicht, aber Leben ist überall, – Stimmen und Musik sind von allen Seiten zu hören, Kindergeschrei, Lachen.

Der Morgenhimmel ist bewölkt, gegen 10 Uhr machen wir uns auf den Weg, hinaus auf die Ruta 40 und südwärts, Ziel „Cafayate“.
Schon im Ort sind die „Nachwehen“ des gestrigen Gewitters zu sehen, mehr als 10 Zentimeter hoch liegt der Sand auf der Straße, den die Sturzbäche angeschwemmt haben.
Und so geht es heute oft weiter, an vielen Stellen ist die 40 überschwemmt gewesen, Sand und Geröll sind zurück geblieben, breite Rinnen hat das Wasser quer über die Straße eingefräst.
An vielen Stellen fließt noch Wasser aus den Bergen, kleine Rinnsale, aber auch Bäche und kleine Flüße kreuzen jetzt unseren Weg und sind jedes mal wieder eine Herausforderung, – Matsch, – tiefer Sand, – braune Brühe, – die Wassertiefe ist meist schwer abzuschätzen, – für den HerrMAN kein Problem, eher artgerechte Haltung, – aber die 40 ist eine ganz normale Straße, hier fahren die Einheimischen, wenn sie mal in die Stadt wollen oder müssen, meist mit Pickups, aber oft auch mit ganz normalen PKW´s. Allen Respekt vor den Fahrkünsten dieser Leute, sie bugsieren die Autos durch den Tiefsand und durch die Flußdurchfahrten, daß uns die Augen übergehen.

Erst 25 km vor „Cafayate“ beginnt wieder Asphalt und wir kommen zügig an unser Tagesziel.
Für die 50 km der „Offroad-Ruta 40“ haben wir wieder mal etwa 5 Stunden gebraucht.

Die Landschaft war wieder der absolute Knaller, unglaubliche Felslandschaften rechts und links der Straße, – Felsen in bunten Farben und immer wieder grüne „Flecken“ dazwischen oder dahinter.
Einfach unbeschreiblich, – deswegen laße ich das jetzt einfach, – schaut Euch die Bilder an, die sagen viel mehr aus.

Schon auf der Asphaltstraße, bei „Santa Rosa“ sind die ersten Weinfelder zu sehen, „Cafayate“ und die Umgebung sind ein großes Weinanbaugebiet, eine Vielzahl großer und kleiner Winzereien keltern hier über 60 Millionen Liter jährlich, darunter den bekannten Torrontes-Wein, der auch nach Europa exportiert wird.

Gegen 16 Uhr kommen wir an, auf dem Campingplatz „Luz y Fuerza“ am Rand der Stadt kommen wir für die Nacht unter, weitläufig und mit Bäumen, die Schatten spenden. ( S 26° 04′ 47“ W 065° 58′ 36“ )
Am frühen Abend laufen wir rüber in die Stadt, wie meist, spielt sich das Leben rund um die Plaza ab. Eine schöne, alte Kirche im kolonialen Stil, Geschäfte, Cafe´s und Restaurants, zwei „Marktpassagen“ in denen Kunsthandwerk aus lokaler Produktion angeboten wird, Lederwaren, Töpferwaren, kleine Kunstwerke aus Kakteenholz, Schmuck, – und natürlich örtliche Weine.
Wir bummeln ein wenig durch die Straßen und die beiden Märkte, aus fast jedem Restaurant ertönt Livemusik, – wir lassen uns in einem zum Essen nieder und geniessen den lauen Sommerabend.

Tagesetappe: 75 km Gesamtstrecke: 69.851 km



12.02.2025 – Vom Nationalpark Los Cardones nach Angastaco

Frisch hier oben auf über 3.300 mtr., unten im Tal 34 Grad am Tag, 25 in der Nacht, hier oben 14 am Tag und 5 in der Nacht. Aber herrlich ruhig, so ganz anders, als in der Stadt.

Gegen 10.30 Uhr fahren wir los, wieder raus auf die 33, sie ist seit etwa 5 km wieder asphaltiert und bleibt es auch über eine lange Strecke, bis wir bei „Payogasta“ auf die Ruta 40 abbiegen und Richtung Süden fahren.
Die Ruta 40 ist eine Legende, mehr als 5.300 km führt sie auf abenteuerlichen Pfaden durch Argentinien, – wir schnuppern heute und morgen schon mal kurz rein, so richtig zu tun kriegen wir es mit ihr auf unserer nächsten Etappe in den Süden Argentiniens.


Die 33 führt ziemlich schnurgerade durch den Nationalpark, – weite Flächen mit spärlichen Büschen bewachsen, dazwischen eine Vielzahl dieser mächtigen Kandelaberkakteen, – bis zu 10 Meter hoch werden diese uralten Gewächse. Der Wüstenboden ist über weite Flächen mit abgeblühten Lilien bedeckt, – schade, ein wenig zu spät dran, – das mag vor einigen Tagen vielleicht toll ausgesehen haben, ein Meer von weißen Blüten in der Wüste, – nur spärliche Reste hängen noch.

Bis „Cachi“ ist die 40 noch ganz passabel, – im Städtchen machen wir einen Stop, besichtigen die Plaza und die Kirche und lassen uns in einem der zahlreichen Restaurants für ein Mittagessen nieder.

Hinter „Cachi“ wird die Ruta 40 zu dem, was sie so legendär macht, – eine elende Schotterpiste mit unzählig langen Wellblechpassagen drin, – ruppig, – oft ausgewaschen und weiter südlich oft von Bachläufen überspült, die bei Regenfällen aus den nahen Bergen kommend, Sand und Geröll mitbringen oder sehr oft tiefe Rillen quer zur Fahrtrichtung hinterlassen. Grober Schotter wechselt immer wieder zu angeschwemmten, sandigen Passagen, die zudem von riesigen Pfützen überdeckt sind.
So schaffen wir die knapp 100 Kilometer bis zu unserem Nachtplatz hier in „Angastaco“ in knapp 5 Stunden.
Was diese Strecke allerdings rechts und links zu bieten hat, entschädigt für all das Holpern und Klappern, – immer parallel zum „Rio Calchaqui“ verlaufend, zieht sich das breite, grüne Tal nach Süden, die Berge oft in spektakulären Farben und Formationen, – anfänglich werden entlang des Flußes Mais und Gemüse angebaut, vereinzelt Tabak, Tomaten, – später sind die ersten Weinfelder zu sehen.


Oft hören und sehen wir kleine Papageienschwärme in den Bäumen und Stromleitungen am Straßenrand.

Es ist schon 18 Uhr, als wir unseren Nachtplatz, den Camping „Municipal“ in Angastaco

( S 25° 41′ 31“ W 066° 10′ 02“ ) erreichen.
Nur wenige Minuten vor unserer Ankunft entlädt sich das Gewitter mit sintflutartigem Regen, das wir schon seit über einer Stunde am Horizont beobachten konnten. Bei den Wassermassen, die hier in Minuten vom Himmel fallen, sind die Auswaschungen und das auf der Straße angeschwemmte Material nicht wirklich verwunderlich.

Tagesetappe: 145 km Gesamtstrecke: 69.776 km



11.02.2025 – Von Salta zum Nationalpark Los Cardones

Der Abend und die Nacht hier im Hof der Werkstatt sind auch nicht kühler, als die Vorhergehenden in der Stadt waren. Nur ein wenig lauter ist es hier, während im Schwimmbad überhaupt keine Straßengeräusche zu hören waren, brummen hier an der nahen Av. Asuncion die LKW´s und andere Fahrzeuge bis spät in die Nacht.

Heute früh wird es wieder 10 Uhr, bis es mit der Reparatur am HerrMAN weitergeht.
Es dauert noch etwa eine Stunde, dann starten wir den Probelauf, eine kleine Undichte verlangt nach Nachbesserung und ist schnell beseitigt.

Kurz nach 12 ist dann Alles erledigt, bezahlt und eingepackt und wir können los.

Heute werden wir die Arbeit gleich einem Härtetest unterziehen, – über einige gut ausgebaute Umgehungsstraßen landen wir südwestlich von „Salta“ in „El Carril“, wo wir auf die 33 fahren um dann später bis auf die fast 3.500 mtr. hohen „Cuesta del Obispo“ hinaufzufahren.

Das erste Teilstück führt durch eine grüne, fruchtbare Ebene, -hier wird Tabak angebaut, – scheint einträglich zu sein, denn zwischen den Feldern stehen immer wieder große, schmucke Haciendas.

Hinter „Chicoana“ wird das Tal enger und die Straße langsam steiler, die seitlichen Berge leuchten herrlich grün in der Mittagssonne.
Mit der Höhe wird die Vegetation spärlicher und immer öfter sind blanke Felsen zu sehen, – wunderschön bunt, meist in rötlichen Farben, – dazwischen auch die ersten, mächtigen Kandelaberkakteen, – herrlich anzuschauen zwischen dem vielen Grün.

Der Asphaltbelag der 33 wird hier immer schlechter, brüchig, löcherig und endet irgendwann ganz, – auf Schotter windet sie sich in endlosen Kurven und Serpentinen immer weiter nach oben, die Ausblicke werden dafür immer spektakulärer, – das enge Tal mit dem schmalen Fluß, – grün bewachsen, – eingefaßt von den hohen, ebenfalls grünen Bergen und den roten, kahlen Felsen.

Kurz vor 17 Uhr erreichen wir das Visitorcenter des Nationalparks „Los Cardones“, – hier sieht Alles ziemlich verwaist aus, niemand ist zu sehen, die „alten“ Gebäude wohl verlassen, nebenan sind Bauarbeiter dabei „Neue“ zu erbauen.
Hier werden wir übernachten, stellen uns neben den alten Gebäuden auf eine gerade Fläche, – später kommt dann doch noch ein Ranger in einem Pickup vorbei und empfiehlt uns einen Platz, etwa 100 Meter weiter, aber außerhalb des Geländes, weil er später das Tor zum Gelände absperren muß.
Der Platz ist absolut ok und gerade, – auf der nahen Straße fahren kaum Fahrzeuge. ( S 25° 11′ 35“ W 065° 51′ 57“ )
Temperaturproblem haben wir heute Keines, was allerdings noch nichts heißt, – „Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben“. Es ging zwar steil bergauf, allerdings in langsamen Serpentinen auf Schotter, – eine typische „Überhitzungsstrecke“ (langanhaltend bergauf mit hoher Geschwindigkeit und erhöhter Drehzahl), wie wir sie die letzten beiden Wochen immer wieder mal kennengelernt haben, war heute nicht dabei. Wir dürfen weiter gespannt sein.

Tagesetappe: 115 km Gesamtstrecke: 69.631 km



07.-10.02.2025 – Salta

In der Nacht wird aus den paar Regentropfen des Abends noch ein richtig schöner Gewitterregen und Blitz und Donner bleiben uns auch noch recht lange erhalten.
Dafür kühlt die Nacht auf angenehme 20 Grad ab, – hat ja auch sein Gutes.

Nach dem Frühstück fahren wir los, – einige Kilometer weit durch das Gewirr der Straßen, bis wir unser Ziel, die Volkswagen-(MAN)-LKW-Werkstatt etwas außerhalb erreichen.
Nach 30 Minuten Warten kommt der Werkstattleiter und nimmt sich unseres Problemes an, ein Mechaniker kommt hinzu und wir diskutieren das Thema ausgiebig, mit dem Ergebnis, daß wir zunächst das Kühlsystem innen und außen reinigen, dabei auch das Thermostat ausbauen und überprüfen und falls erforderlich auch noch die einwandfreie Funktion der Wasserpumpe überprüfen.
Das klingt gut, allerdings wird das heute nichts mehr, morgen ist dann Samstag, hier wird auch nur vormittags gearbeitet, das ist zu kurz.
Wir einigen uns letztendlich auf einen Termin für Montag früh 8 Uhr, dann sollten wir bis zum späten Nachmittag fertig sein.

Also Zwangspause in „Salta“, – nun, es gibt wahrlich schlechtere Orte, als ein Schwimmbad, um ein Wochenende bei 30 Grad und mehr zu verbringen. ( S 24° 48′ 44“ W 065° 25′ 08“ )

„Balneario Carlos Xamena“ ist ein städtisches Schwimmbad, mitten in der Stadt, mit einem riesigen Schwimmbecken, rundum Liegewiesen mit Sitzgarnituren, einem umlaufenden Weg und direkt daneben, ebenso rund um das Schwimmbecken, Stellplätze für Wohnmobile, Wohnwagen und Zelte, – wirklich sauber gemacht, mit Grillstellen, sanitären Anlagen (nunja, nicht die Tollsten, aber immerhin), jeder Menge Aufsichts- und Reinigungspersonal, patrouillierenden Streifen, selbst Berittene sind immer wieder mal zu sehen. Die Anlage ist wirklich sehenswert.
Tja, und hier stehen wir jetzt, gute 15 Meter vom Beckenrand, im Schatten mächtiger Bäume.

Das passende Ambiente, um sich für zwei Tag (fast) dem edlen Nichtstun hinzugeben, – nunja, ein paar Kleinigkeiten am HerrMAN sind immer zu machen und es gibt zu Schreiben, zu Recherchieren und zu Planen.


Seit gestern haben wir argentinische Nachbarn, Soledad und Carlos mit Tochter und der Bruder von Carlos, aus dem südlichen Argentinien stehen mit ihrem Wohnwagen neben uns, – so kommt bald Kontakt zu Stande und wir unterhalten uns stundenlang. Es ist äußerst anstrengend ohne gemeinsame Sprache, aber mit dem Übersetzer geht das letztlich recht gut. Wir lernen viel über Land und Leute in Argentinien, die Gepflogenheiten, hören Episoden aus der Arbeitswelt von Carlos, er ist Mechaniker und selbständiger Trucker, – sehr interessant.

Sonntag wollen wir eigentlich mal in die Stadt, – werden aber gleich nach dem Frühstück von den neuen Nachbarn spontan für den Nachmittag zum Grillen eingeladen, – paaah, Glück gehabt, ist eh viel zu heiß, um in der prallen Sonne in der Stadt rumzulaufen, – ja, und Fleisch können sie, die Argentinier, – es schmeckt köstlich.

Montag früh reisen sie ab und auch wir machen uns bald auf die Socken, – Werkstatttermin um 8 Uhr in der Früh.
Wir sind pünktlich, – außer uns ist allerdings noch niemand in der Firma, auch der Nachtwächter „schläft wohl noch“, es dauert eine Weile, bis er die Pforten öffnet.
Um 8.30 Uhr kommt so langsam Personal auf den Hof, – wir warten, – „unser“ Mechaniker ist nun auch gekommen, er muß allerdings erst noch einen anderen Job erledigen und mit einem Stammkunden eine Probefahrt machen, erst gegen 10.30 Uhr kommt er wieder, – um 11 Uhr geht es dann endlich los.
Wie vereinbart, werden der Kühler und alle Schläuche komplett ausgebaut und werden durchgereinigt, – und da zeigt sich schon das Übel, aus den inneren Kühlerlamellen kommt der Dreck von über 20 Jahren, – das ausgebaute Thermostat sieht zwar recht gut, aber nicht perfekt aus, – sicherheitshalber bauen wir beim Zusammenbau ein Neues ein.
Nach der Mittagspause von 13 bis 15 Uhr wird (fast) Alles wieder eingebaut, allerdings reicht die Zeit bis zum Feierabend nicht, der Rest soll dann morgen früh erledigt werden.
Wir können gerne hier stehen bleiben, sind herzlich willkommen, – ja fein, – im Hof der LKW-Werkstatt übernachten hatten wir seit Cusco nicht mehr und freuen uns drauf (!?!?)
( S 24° 47′ 39“ W 065° 22′ 04“ ) Nein, im Ernst, der Innenhof ist gar nicht schlecht, viel Platz, sauber, teilweise mit Gras bewachsen und gut bewacht, – es gibt Schlechteres.

Tagesetappe: 18 + 9 km Gesamtstrecke: 69.516 km



06.02.2025 – Vom Parque National Calilegua nach Salta

Die Nacht ist stockdunkel, herrlich still und brütend warm, auch am frühen Morgen sind es noch 28 Grad. Die Vogelstimmen verstummen auch irgendwann ganz.


Bis nach dem Frühstück sind bereits wieder 33 Grad erreicht, – eine Wanderung über einen der Trails ersparen wir uns, – schade, – die Anfahrt hat sich nicht wirklich gelohnt, – ein paar exotische Vögel, – Kolibris und wunderschöne, große, blaue Schmetterlinge, – das wars.

So fahren wir gegen 11 Uhr wieder los, zurück auf die 34 und südwärts, wieder durch die fruchtbare Ebene, – Zuckerrohr wird hier angebaut, aber auch Pferde und Rinder sind auf den Weiden zu sehen.
Die 34 ist derzeit noch eine recht brauchbare Landstraße mit geschotterten Standstreifen, wird aber bereits zu einer Autobahn ausgebaut.

Wir bleiben auf der 34 und wechseln dann hinüber nach „Salta“, Provinzhauptstadt mit über 500.000 Einwohnern.
Nicht, daß wir unsere Meinung über große Städte geändert hätten und keinen Bogen mehr um sie machen, aber Einkaufen muß wieder mal sein, und eine LKW-Werkstatt werden wir morgen mal aufsuchen, um unserem Temperaturproblem auf den Pelz zu rücken.

Als Stellplatz für die nächsten zwei Tage haben wir uns das hiesige Schwimmbad ausgesucht, – ein riesiges Wasserbecken lädt zur Abkühlung ein, rundum Liegewiesen und Sitzgarnituren mit Grillplätzen und mitten dazwischen Stellplätze für Wohnmobile, das hatten wir bisher auch noch nicht, aber ja, – öfter mal was Neues. ( S 24° 48′ 44“ W 065° 25′ 08“ )

Das Thermometer stoppt heute schon bei 37 Grad, als wir gegen 17 Uhr hier am Schwimmbad ankommen, ist noch ziemlich viel los, – ein hereinziehendes Gewitter mit heftigen Sturmböen fegt es allerdings innerhalb einer halben Stunde leer, Regentropfen fallen auch drei oder vier vom Himmel, aber es kühlt ein wenig ab, das läßt für die Nacht hoffen.

Tagesetappe: 172 km Gesamtstrecke: 69.489 km