12.01.2020 – San Miguel de Allende

Die Nacht ist ziemlich frisch, 4 Grad, und auch am Morgen schwächelt die Sonne ein wenig, – dünne Schleierwolken verhindern, daß ihre Strahlen zu uns durchkommen, so bleibt es länger kühl, 16 Grad bis gegen Mittag, dann kommt sie durch und im Nu ist Sommer mit blauem Himmel und das Thermometer zeigt 26 Grad.

Der Tag beginnt gemütlich, mit lesen und längerem Frühstück, dann tauschen wir uns mit den Nachbarn aus und vertrödeln den Rest des Vormittags.
Am Nachmittag ist die Stadt dran, zu Fuß sind die Sehenswürdigkeiten ziemlich gut zu erreichen.
„San Miguel de Allende“ ist eine alte Kolonialstadt, mittlerweile zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt, –  mit schönen Wohnhäusern, alten Kirchen und schattigen Plätzen, – die Altstadt ist ein Kleinod, – verwinkelte Gassen, – mit groben Natursteinen gepflasterte Wege und Gehsteige, – alte Häuser, meist mit schmucken, gut erhaltenen oder renovierten Fassaden in warmen Farben, orange, terracota, rot und gelb sind die dominierenden Farben, – mit alten Lampen, schmiedeeisernen Gittern und Toren, Fresken und Sandsteingesimsen um Fenster und Türen. Dahinter befinden sich wunderschöne Innenhöfe, meist haben sich dort Geschäfte, Läden und Restaurants, aber auch Ateliers und Kunstwerkstätten niedergelassen.
Überall ist Leben, – heute ist Sonntag, viele Mexikaner machen ihren Sonntagsausflug hierher, – gehen Kaffee trinken, shoppen oder einfach nur promenieren.

Die schmalen Gassen führen hinauf zum „El Jardin“, dem „Plaza de Allende“ mit dem Wahrzeichen der Stadt, der „Parroquia“-Pfarrkirche und weiteren sehenswerten Gebäuden, in denen heute Museen und Institute untergebracht sind.
Auf der Plaza herrscht buntes Treiben, die Menschen flanieren, einige sitzen in den Restaurants und Cafe´s, die sich rund um den Platz verteilen, die meisten aber sitzen auf den zahlreichen gußeisernen Bänken und auf den Mauern, die sich unter den kunstvoll geschnittenen Bäumen des Platzes befinden, – Eisverkäufer, Souvenirhändler, Luftballonverkäufer, natürlich werden auch Süßigkeiten und kleine Snacks an mobilen Ständen angeboten, hier ist es so herrlich bunt und die Atmosphäre so entspannt, an einigen Plätzen zeigen Straßenmusikanten ihr Können, im Pavillion, mitten auf dem Platz tritt ein Artist auf, – ja, hier pulst das Leben, – schön anzusehen.

Schon kommt bei uns die Diskussion auf, ob wir nicht vielleicht doch noch einen oder mehrere Tage bleiben, – einladend ist das hier.
Allerdings zieht es uns weiter, wir haben noch so Vieles nicht gesehen und Mexiko ist wahrlich groß, mehr als 5 mal so groß wie Deutschland.

Am Abend sitzen wir draußen auf dem Rasen vor unseren Mobilen, die Nachbarn sind auf einen Plausch vorbeigekommen, – als die Sonne hinter den Häusern verschwindet, wird es schnell wieder kühl und wir verschwinden in der „guten Stube“.

Tagesetappe:     0 km                    Gesamtstrecke:     41.021 km

 

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