02.12. bis 18.12.2022 Pepes RV-Park in Tepotzotlan

02.12.2022: Servicetag 1


Eigentlich hatte ich mir nach dem gestrigen Mammuttag vorgenommen, mindestens 15 Stunden am Stück zu schlafen.
Aber denkste:
Nachts gegen 2.30 Uhr bin ich hellwach, habe ausgeschlafen, ist ja nun in Deutschland auch schon 9.30 Uhr vormittag und der Körper meint, es wäre jetzt Zeit zum Aufstehen.
Nun, ich kann ihn davon überzeugen, daß wir uns damit noch ein wenig Zeit lassen, – und es funktioniert.

Hell wird es hier schon gegen 06.30 Uhr und ab 7 Uhr scheint die Sonne von einem strahlendblauen Himmel.
Die Neugier treibt mich raus, ich muß zum HerrMAN, will wissen, wie dort die Lage ist.
Schon kurz nach 8 Uhr bin ich da, äußerlich sieht alles ganz brauchbar aus, – Alles dran, – Alles ganz, – die Reifen prall gefüllt, – ein bißchen verschmuddelt ist er, – die Planen und Abdeckfolien sind zerfleddert, – alles nicht weiter schlimm.


Viel spannender erscheint mir der Zustand in der Wohnkabine und ich öffne vorsichtig die Haustüre, – trau mich rein, – der erste Eindruck ist richtig gut, es riecht nach frischer Wäsche, ein gutes Zeichen, kein Muff, – ich öffne erstmal die Rollos, laß Licht herein, inspiziere auf die Schnelle die Ecken, die Decke, die Dusche, die Betten, – alles ohne Schimmel oder Stockflecken, keine Spinnweben, oder irgendwelche sichtbare Nester von irgendwelchen Untermietern, – mir plumpst ein Stein vom Herzen, – in den Schränken sieht es auch gut aus, – alles trocken, kein Muff, suuuper !

Die Auswahl des Platzes, weg von der schwülen Hitze der Karibik, hierher in das gemäßigte Klima des Hochlandes, – unser Stellplatz hier bei Mexiko-City befindet sich auf ca. 2.280 Metern über NN, und unsere gute Vorarbeit haben sich offensichtlich gelohnt, wir hatten vor unserer Abreise alle Tanks gespült und auch sonst Alles penibel gereinigt, Heike hatte alle Wände und Möbel mit einer leichten Chlorlösung abgewaschen, wir hatten zur Belüftung alle Schranktüren offen gelassen und die Matratzen hochkant gestellt.

Erleichtert gehe ich nun erst mal Einkaufen und Frühstücken und dann kann ich den HerrMAN in aller Ruhe technisch in Schuß bringen.

Erster Akt heute, Strom aktivieren:
Unser Elektroblock hatte sich ja vor unserer Rückreise nach Deutschland verabschiedet, – durchgebrannt, – frisch repariert habe ich ihn im Gepäck wieder mitgebracht, – der Einbau ist unproblematisch, – dann die Wohnraumbatterien anklemmen, – Sicherungen rein und schon beginnt die Solaranlage zu arbeiten.
Es macht tatsächlich den Eindruck, als hätten die Wohnraumbatterien überlebt, sie arbeiten bisher einwandfrei.

Am Nachmittag treffen schon Ursula und Markus ein, die wir vor fast 3 Jahren hier in Mexiko kennengelernt haben, sie reisen noch immer hier durchs Land, diesmal ist ihre Tochter Tanja dabei, – ich hatte erst in den nächsten Tagen mit ihnen gerechnet, – schön, – frisch angekommen und gleich nette Bekannte wiedertreffen, – sie werden auch wenigstens 2 Wochen hier am Platz bleiben, es gibt sicher Einiges zu erzählen die nächsten Tage.

Raoul, der Platzwart organisiert mir einen Mechaniker, der noch am Abend hier auftaucht.
Die Starterbatterien sind komplett leer, er baut sie aus, nimmt sie mit und wird versuchen, sie über Nacht irgendwie wiederzubeleben.

Ich befreie den HerrMAN noch von den zerfledderten Planen, dann ist es auch gut für heute.
Um 22 Uhr falle ich in die Kissen, diesmal schon im HerrMAN, – tolles Gefühl, – angekommen.

Tagesetappe: 0 km Gesamtstrecke: 48.096 km

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